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dergleichen Besonderheiten, die man eigentlicher allen-falls Spielereien oder auch Launen der Naturnennen könnte. Dionisius von Salvaing, Herr vonBvissieu, einer der besten Köpfe seiner Zeit, hat siealle zusammen in lateinischen Versen besungen und be-schrieben.
Indessen ist dies noch eine der geringjlen Seiten,von denen diese Provinz auf Achtung Anspruch machenkann. Ein ungleich wesentlicherer Vorzug ist die Tapfer-keit ihrer Bewohner und besonders ihres Adels, vonder das Alterthum selbst uns berichtet: baß keiner inder Welt sey, der ihn überträfe. Um dies Zeugniszu rechtfertigen, ohne uns jedoch darüber in Weirläuf-tigkeitcn einzulaffen, wollen wir Kenner der Geschich-te nur daran erinnern, daß Hannibal auf seinem Zugnach Italien keine größere Schwierigkeit zu bekämpfenfand, als den Widerstand dieses Volkes; und daß derrömische Feldherr, der es der Bothmäßigkeit desReichs unterwarf seinen höchsten Stolz darein sezke,einen Zunamen davon zu führen. Den Adel betref-fend, so müßte man gar nicht in der Welt bekanntseyn, wenn man nicht wüßte, wie sehr er sich darumhervorgethan hak, und daß kein Ort der Welt ist,wo er nicht Spuren seiner Tapferkeit hinterlaffen hak.Bedürfte eS Zeugen für diese Wahrheit, so würde je-de Geschichte welche darbieten, wo überall die schönenThakcn der Herrn vom Adel dieser Provinz gerühmtwerden. Dieser Adel gab dem Orden der TempelherrnGroßmeister, so wie auch dem der Maltheserritter,den wir die Vormauer der Christenheit nennen kön-nen; qus seiner Mitte sproßte der berühmte B ay ar d,der Ritter ohne Furcht und ohne Tadel; der tapfreBoutieres, Molar, Arces,Montoison, Cap-dorat, le Guades Ardrets, Montbrun und
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