de» wir sie ihnen vielmehr durch den Gedanken beneh-me» , daß die Prinzen durchaus keine Sicherheit undMacht haben müßten, da sie einen solchen Entschlußgefaßt und ausgeführt Härten. Ausserdem, taugteHerr de la Noue und der Graf nicht wohl zu einander,weil der Graf damahls, als Herr de la None nachNochelle kam, Briefe dahin schrieb/um die dortigenEinwohner zu einem Verdacht gegen ihn und selbstzu s mer Wegschaffung anzureizen: welches de la Nonewußte. Wir hielten diese Berathschlagung zu Pferde,bereit sie zu vollführen, wenn sie beschlossen wor-den wäre.
Auf diese weise Betrachtungen trennte sich dieGesellschaft. Während dieser Nachschlage gerieth ich,und durch mich alle andere in die größte Gefahr; dar-an war mein Leichtsinn, meine Unbescheidenheit undUnklugheit schuld. Der Herzog harte mit eigenerHand eine Art von Prolestation geschrieben, in wel-cher er die Gründe, warum er die Waffen ergriffen ha-be, erklärte. Diese hieß er mich forttragen lind Herrnde la Noue zeigen. Es war Nacht. Ich nahm sieund gieng in mein Quartier. Wir hatten uns nichtso sehr alles LärmenS enthalten können, daß Monsieurkeinen Argwohn gefaßt, und nicht auf alle unsre Hand-lungen genau hätte Acht geben lassen. Dieß wußtenwir wohl, und ich wollte daher eine schikliche Gelegen-heit suchen, tun dem Herrn de la Noue die Schriftnmzutbeilen. Als ich in mein Quartier kam, legteich mein Papier in eine Schublade; Morgens nahm iches,legre es in meinen Aermel zwischen den Leib und dasHemd und verfügte mich ins Quartier des Monsieur.Als hier nach dem Mittagessen wenige Leute in seinemZimmer waren, sieng er an mit uns zn spielen, undnahm mich an dem Arm, wo ich das Papier harte.
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