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ftn in der Hand hatten, um ihn zu vertheidigen. Esist ftir einen rechtschaffenen Mann eine ärgerliche Sa-che etwas zu versprechen, das man nicht halten kann,ohne darüber die Leute UrtheileN zu lassen, ob man Treueund Glauben ehrlich gehalten habe oder nicht. Beydieser Belagerung ereigneten sich zwcy vorzügliche Ge-legenheiten : die eine war, der Angriss auf die Bastionde l' Evangile, wo ich dabcy war. Hier gericthen wieb.ey unserem Rückzug in große Gefahr, da wir durcheine Lükke zu gehen hatten, welche man gemacht Hütte, umunter der äusern Böschung (Contrescarpe) in den Gra-ben zu kommen. Beym Eingang in diese Oefnungschossen die Einwohner von Rochelle, und verwun-deten oder tödeten eine Menge Menschen. Es gabein solches Gedränge', daß wir in den Waffpn erstikenzu Müssen glaubten. Der zweyte Fall war der Gene-ralsturm , wo ich nicht dabey war, weil Monsieur nichtwollte, daß der Adel dazu kommen sollte. Jeder suchtebey dieser schlecht diDplimrken Armee seine Tapferkeitbey denen Gelegenheiten, welche man benutzen konnte,zu zeigen, ohne darauf Rüksicht zu nehmen, ob sie zurEinnahme der Stadt wirklich dienen könnten. DieEifersucht unter den Brüdern des Königs war sehr groß,auch unter den Prinzen und Offerieren. Ein Veyspielhievon : Monsieur urld der Herr Herzog waren gegendas Meer zu gegangen, um im Hin-und Hergehen zu-gleich zu sehen, ob zwey Befestigungen, welche mandaselbst anzulegen befohlen hatte, vor sich giengen. Ineinem derselben war, wie wohl zu merken ist, Mau-seuel, der Mörder des Herrn von Mouy, eben der,welcher auf den Herrn Admiral geschossen hatte. Die-sen hatte weder der Obriste der Infanterie noch ein an-derer Befehlshaber unter die Armee aufnehmen nochihn mit sich auf die Wache ziehen lassen, da man ihnals einen unwürdigen Verräther Und verruchten Men-schen wegen jener Handlungen, wenn sie gleich zum
Dienst