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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
27
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wollten, beschlossen auch meinen Tod, werk ich von sei-ner ältesten Tochter abstammtc; wie mir Monsieur ei-nige Tags hernach erzählte, der, wie er sagte, alleHindernisse dagegen in den Weg gelegt hatte. Dieseunmenschliche.Handlung, welche in allen Städten desReichs nachgeahmt wurde, verwundete mir das Herz,und siößte mir siebe zu den Personen und der Sacheder Reformisten ein, ob ich gleich von ihrem Glaubenkeine Kenntnis hatte.

Man rüstete sich jezt zur Belagerung von La Ro-chelle, wo sich eine Anzahl von Edelleuten hingeflüch-tek hatte, die nicht zur Ni esse gehen wollten. Sie ent-schlossen sich mit den Einwohnern der Stadt, nichtnachzugebcn, und ihr irdisches Leben aufzuopfern, umdas himmlische zu erhalten.

Die Armee des Königs rüstete sich. Monsieurund der Herr Herzog reisten in Eile von Paris ab,um die Armee nach Poitiers zu versammlen. Ich reistevon Paris weg, um vom Herrn von Montmorenci inChantilly Abschied zu nehmen. Ich wollte hier nurein Paar Tage bleiben, wurde aber an einem anhalten-den Fieber krank, und wie schwindsüchtig. Dies dauertedrcy Wochen lang. Mein Oheim wollte mich vyn mei-ner Reise abwendig machen, weil er die Waffen desKönigs für ungerecht, und die Vertheidigung der Ein-wohner von Rochelle für sehr gerecht hielt. Ich konn-te ihm nicht gehorchen; in einem Alter von sechözehnbis siebenzehn Jahren, da ich den Krieg noch nichtgesehen hatte, nahm ich nur den Maasstab der allge-meinen Meynung zur Richtschnur meiner Handlungen,und ob ich gleich die Abscheulichkeit der Bartholomäus-Nacht wohl kannte, so hätte man es mir doch fürMangel an Herzhaftigkeit ausgelcat, wenn ich mich