ist, Wohlthatcn von seinen! Gebieter zu empfangen,wenn er sie anders gerne giebt, und man ihn merkenlaßt, daß man bey den Diensten, welche man thut,nicht auf Gewinn, sondern bloß auf Pflicht und Eh-re sicht, welches immer der vornehmsten Endzwek allerHandlungen seyn muß.
Der jczt verstorbene Herr Prinz von Oranienhatte die Waffen in den Niederlanden wieder ergrif-fen. Herr Graf Louis, sein jüngster Bruder, welcherden ganzen >lezten Krieg bey dem König von Navarragewesen war, war aus Frankreich abgcreist, um dieUnternehmungen auf Mons, Valencicnnes ^ und an-dere Pläze in den Niederlanden anszuführcn. Hie-mit war der König im Verständnis, und hatte denReformieren erlaubt, ihm beyzustehen, auch versichert,er würde sie, falls ihre Unternehmungen gelingen soll-ten, öffentlich begünstigen. Die Stadt Mons wur-de vom Grafen Louis eingenommen. Am Hof giengdas Gerücht: der Kövig würde seine Mannschaft dort-hin schiken; und König Karl sagte mir selbst: er woll-te, daß ich eine Kompagnie Chevauxlegers dahin füh-ren sollte. Ich wollte lieber dies thun und in denKrieg ziehen, als mit meiner Kompagnie von Gens-darmes im Frieden bleiben. Der Herr von Ivoi vomalten HauS Genlis wurde, da er Hülfstruppen nachMons führte, vom Herzog von Alba geschlagen, wel-cher die Stadt ganz eingeschloffen hatte. Iezt beschloßman den Bartholomäuötag. Man nahm verschiedeneEntschließungen zur Ausführung dieser schrcklichenHandlung. Einmal ward beschlossen, daß Herr vonGuise den Herrn Admiral in einem Ringelrennen töd-ten sollte, welches der König im Garten des LouvreSanstelltc, und wohin > alle Prinzen Partien mitbrin-gen sollten. Ich war von der Partie des Herrn Her-zogs, welchen man mit dem Herrn. Admiral im Ver-
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