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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
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DieS machte, daß ich eine große Fertigkeitim Fluchen bekam, die Bescheidenheit, eine soschäzbare Tugend junger Leute von Stande, ausden Augen sezte, und unverschämt wurde. Ichmerkte, daß dies dem Könige wohlgefiel, und wuß-te mir viel damit, auf mich selbst zu vertrauen, und nie-manden mehr Rechenschaft über meine Handlungengeben zu dürfen. Dies machte mich der Achtung wei-ser Leute verlustig, und ließ meine Verwandten fürch-ten, ich möchte künftig noch weiter gehen, und michvielen Unannehmlichkeiten aussezen. Unter andernmachte mir Herr von Montmorenci, welchen ich lieb-te, fürchtete und ehrte, öfters Vorstellungen. Beydiesem schlimmen Betragen zeigte ich Herzhaftigkeitund Wißbegierde, das Gute zu hören und zu be-halten , was ausser der gewöhnlichen Gesellschaft derHofleute, wo alle Laster für Wohlanstandigkeit galten,gesagt und gethan wurde.

Ich ließ merken, daß meine Fehler Spuren derReue-bey nur zurükließen, und daß ich wohl einsehe,daß dieselbe nicht von jedermann gebilligt würden.Dies machte denen, die mich liebten, Hosnung: dasAlter würde diese Dinge verändern, und die Erfah-fahrung mich die Uebek kennen lehren, welche einesolche Lebensart begleiten.

Der Hof begab sich nach Blois, wo die Köni-gin« von Navarra lind der Herr Admiral von Cha-stillon hiukamen und wo die Verhcurathung desKönigs von Navarra beschlossen wurde. Ich hatteHier eure kleine Fehde mit einem Edelmann von Tou-raine , dem jüngsten vom Hause Arpcntj, in dem Zim-mer des Königs, Wir sagten einander bittere, dochnicht beschimpfende Reden; ich gieng hinaus, und erwurde zurükgehalten. Nachher versöhnte uns Mon-