Mitschuldigen des elenden Meuchelmörders; so daß ernachdem man ihn, aufgepaßt, und in aller Gcschwindi/.keil nach ihm ausgeschickr hatte, endlich erwischt und ge,fangen nach Paris in das Gefängniß des Palasts gebrachtwurde, »wo man mit Schrecken ihn kur; darauf todt fand.Man sagte, er habe sich mit seinen Hosennesteln crdrvs.seit. Seines TodeS ungeachtet, machte ihm doch das Par.lement seinen doppelten Criminalprozeß, auch als Maje.stäcsverbrecher: allein ... am Ende ... ein tsdtcrMensch spricht nicht mehr (und das wars was man wog.te). Denn wenn er gesprochen hätte, hacre er für dieEhre und den Vortheil mancher Personen, die man nichtböse machen wollte, leicht zu viel sage» mögen. Daherwar man der Mcynung jener Plattfüße von Beauceron,welche überall zu PluvierS und in der Gegend umherge-heu, und sagen: du lieber Gott! wie kömmt der Tod die.seS bösen Menschen so recht für den Herrn D' EntragueS,seine Tockter die Marquisiu von Derneuil, und sein gan.zeö HauS! — Man fand bey diesem Elenden einen Hand,werkszeug zum Faischmünzen, und ein eben dazu dienendesInstrument, das sie die Stute (eine Münzpreffe) nennen,deren sich dieser Mensch, der im Ruf stand sich damit-abzn-geben, bediente, wie man glaubte: man fand aber, daßrS ein Ding war, mit dem man die stärksten eisernen Rie.gel und Gitter, wie die der Bastille erbrechen konnte, »mden Grafen von Auvergne daraus zu befreyen." lournulcku re§ne «le tteuri IV. p. 183 -
„Die Königin,, schickte nach dem Arzt Duret, demMann, den der König unter allen Menschen am wenigstenleiden konnte, den er nicht einmal sehen wollte, und auchder Königin» sogar verboten hatte, ihn zu brauchen; die.sen behielt sie zu ihrem Leibarzt und Rath, mit gutem Ge.halt; alles Concini zu lieb, von dem man sagte, er er.trage den Tod des Königs sehr gefaßt." Und auf demRand steht: „man war überzeugt, daß er und seine Frausehr viel zu dem Tod des Königs beygekragen hatten."New. pour I'dill. stu isir. 1 . III. p. 309.
,,Sonntags am 30. Jänner wurde die Marquisin vonDerneuil über die Aussagen der Coman von dem erstenPräsidenten von i. bis 5. Uhr nach Mittag vernommen,in dessen Behausung, wohin er sie zum Verhör vorgeladen.
' hatte."