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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
437
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welche nur matte und blaße Strahlen schießt; untenerscheint der Mond so strahlenreich als die Sonne strah--lcnarm, und weiter unten die Erde, welche durch die-sen großen Glanz des Monds verdunkelt scheint; dießist das einzige von diesen Sinnbildern, das keine Devisehat, und diese gefließentliche Weglassung vollendet denBeweist, daß cs etwas geheimnißvollcs enthalten muß»

Der Herzog von Sully reparirte und erweiterte auchdas Schloß vonLaChapelled'Angillon, das durch Fräu-lein von Albrcth erbaut worden war. Er verschönerte csmit terraffirtcn Garten und einem Park von beynahezwcyhundcrt und drcysig Morgen Landes mit steinernenMauern eingefaßt, welche, obschon sehr solid, dennoch ge-genwärtig durch die Vernachlaßigung seiner Nachfolger,beynahe ganz verfallen sind» Vor der Wiese ist eine sowohl in Ansehung ihrer Lange als ihrer Höhe sehr präch-tige Terrasse, ganz mit gehauenen Steinen bekleidet,und von Raum zu Raum mit erhabnem Pfeilern vonSteinen und Mauerziegeln, welche gleich sehr zurFestigkeit und zur Verzierung dieses Werks dienen»Es befand sich unten an dieser Terrasse eine sehr schlechtgebaute Kirche, welche der Herzog von Sully abbre-chen und mit großen Kosten und selbst mit großerPracht vor dem Thor der Stadt La Cappelle wiederaufbauen ließ, für deren Herrn und Stifter er zugleichanzuschen ist.

Das Schloß Montigny hatte ihm unter andernVerschönerungen einen vollkommen schönen Baumgangzu verdanken, und hinter dem Haus eine Promenadeoder eine Art von sehr angenehmen Hof, mit vier Rei-hen Ulmen. Er ist es, der das berühmte SchloßMontrond, das lange Zeit für eine unbezwingbare Ci-

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