Haufen, denen man es wohl ansieht, daß sie von Men«schenhänden gemacht sind. Dieser Aufwand, welchervon keinem Nutzen ist und so gar einen widrigen Ein-druck macht, kann die befremden, welche nicht wissen,daß der Herzog von Sully kein anderes Mittel wußte,einer Menge von Armen Unterhalt zu geben, welchezur Zeit einer Theurung Arbeit verlangte. Die Col-legia!-Kirche von Saint-Ithier war vor Alters einkleines Kirchlein, welches beynahe an das Schloß stieß;er ließ sie mitten in dieStadt versetzen oder baute vielmehreine andre sehr schone Kirche mit Schiefer bedeckt dafür.Ohne mehrerer andern Werke zu gedenken, welche die«se Stadt ihm zu danken hat, ist unter andern ein Hospi-tal, das er daselbst stiftete.
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Das vorzüglichste Apartement in diesem Schloßist das, welches er daselbst zum Andenken Heinrichsdes Großen anlegen ließ, und das man deswegen das ^ ^KönigSzimmcr nennt. Er wollte noch ein anderesDenkmal seiner Dankbarkeit gegen diesen Herrn stif- ^tcn , in dem Saal von Sully. Dieser Saal, welcher ^nach dem von Montargis der größte in Frankreich ist, ^hat die Aussicht auf die Loire. Heinrich ist daselbst aufeinem Gemählde von der ersten Größe auf einem voll- ^>> >kommen schönen Rothfuchs abgcmahlt; diese ist von al- ^len Abbildungen dieses Monarchen die vollkommenste ^und am besten getroffene. Dieß Gemählde dient dem WKamin zur Verzierung, der ausserordentlich groß undganz mit Schnitzwerk bedeckt ist, und sowohl von vor« ^ne als auf den Seiten eine Menge gewählter Cartou- ^chen hat, jeden mit einem Sinnbild und Denkspruch,die sich entweder auf den König oder auf den Herzog ^von Sully beziehen. Einer dieser Cartouche hat etwas ^,,,besonderes. Er ist von vorne und stellt die Sonne vor, ^ "