421
hatte. Ec war damals zwcy und achtzig-Iahe alt,und es ist sehr wahrscheinlich, daß, eifersüchtig wie ecwar, aus die väterliche Gewalt, und überzeugt bcydem, was er gethan hakte, genau die Gcsehe der Bil-ligkeit befolgt zu haben, dieser Streich ihm so empfind-lich fiel, daß er dazu beytrug, seine Tage zu verkür-zen. Er starb acht Tage draufam sa.Dcccmber 1641.zu Villebon.
Seine Eingeweide wurden in eine Artbleyerner Urne mit eisernen Handhaben gethan undin der Gruft der CoLegiat- Kirche zu Sanct Anna inWillebon beygeseht. An der Mauerdabey ließt man fol-gende Worte: Hier ruhen die Eingeweide des Hochge-bohrncn, großmächtigen und erlauchten Herrn, HerrnMaximilian von Dcthune, Herzogs von Sully, Pairsund Marschalls von Frankreich. Sein Leichnam wur-de nach dem Armenhaus oder Spital von Nogent ge-bracht. Mein da das Mausoleum, das man ihm andiesem Ort zu errichten anfieng, nicht so bald fertigwerden konnte, so blieb seine Leiche noch eine beträcht-liche Zeit in dem Zimmer stehen, das der Herzog vonSully zu Villebon bewohnte, und wo er gestorben war;welches das Apartement am Ende der Gallerie diesesSchlosses ist, besten Wände, Boden und das Innereman ganz schwarz anstreichcn ließ. Man legte ihn da-selbst auf e n Paradebett, unter einen Himmel vonschwarzem Sammt mit Einfassungen von Silbermm r,und dem Wappen des Hauses Bcthune an den VierEcken.
Unterdessen ließ die Herzogin von Sully in deruntern Gallerie dieses Schlosses ein Cabinet für einStandbild zurecht machen, das sie dem Andenken ih-
Dd z reS