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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
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Christenheit ein allgemeines Geschrey über das HauSOesterreich entstanden wäre.

Da man entschlossen war, sich mit der äußerstenSorgfalt in Acht zu nehmen, um durchaus bey niemandeinen Verdacht zu erwecken; und da Heinrich seineKonföderirte mehr und mehr überzeugen wollte, daßes ihm einzig um ihr wahres Bestes zu thun sey: hätteer allen diesen Schriften andere Briefe an die verschie-denen Höfe beygelegt, besonders an die Churfür-sten von Kölln und Trier, an die Bischösse von Mün-ster, Lüttich und Paderborn, an den Herzog und dieHerzogin von Lothringen» Man hätte eben dies Ver-fahren gegen die Feinde selbst beobachtet, in Briefenan den Erzherzog, seine Gemahlin, die Infantin, anden Kaiser selbst und an alle österreichische Prinzen,indem man sie durch die stärksten und dringendstenMittel zu Ergreifung des einzigen vernünftigen Ent-schlusses zu vermögen gesucht hatte» Ueberall, wohinman vorgerückt wäre, hätte man nichts vernachläßigk,um zu belehren, zu überzeugen und Zutrauen zu er-wecken. Bis zur strengsten Gewissenhaftigkeit hatteman die Sorgfalt getrieben, die Vertrage zu erfüllen,die Länder, über die man hätte disponiren können, auö-zutheilen, oder sie bis zur Entscheidung zu sequcstrireu»Gewalt hätte man nie gebraucht, bis man gesehenhätte, daß Bitten, Vernunftgründe, Gesandtschaftenund Unterhandlungen fruchtlos blieben. Endlich hätteman sich so gar bey der Führung des Kriegs selbst,weniger als Feind als wie Friedensstifter betragen.Die Königin wäre bis Mez gegangen; der ganze Hofwäre ihr dahin gefolgt, mit dem ganzen Prunk undAufzug, welche den Frieden verkünden»

Heinrich hatte ein neues Reglement für die Manns-jucht in seinem Lager auögesonnen, das sehr geschickt