dem Herzog von Mantua das Hcrzogthum Cremonagegeben hätte. Es wäre eine authentische Urkundeüber diese Erhebung ausgestellt worden, von Seitendes Pabsts, des Kaisers und der monarchischen Mach-te der christlichen Republik.
Frankreich, wie man sieht, behielt bcy diesen ver-schiedenen Theilungen nichts für sich selbst, als denbloßen Ruhm, sie mit Billigkeit';» vertheilen. Hein-rich hatte dies lange vorher erklärt» Er sagte sogareinigemal mit so vieler Mäßigung als Einsicht: wenndiese Ordnung einmal eingerichtet wäre, so wollte ergern die Frage von dem Umfang, welchen Frankreichhaben sollte, der Stimmenmehrheit unterworfen ha-ben (9). Indessen da die Länder Artois, Hennegau,Cambray, Cambraisis, Tournaisis, Namur und Lu-xemburg niemand so gelegen waren als ihm, so wur-den sie ihm abgetreten, nur aber, um damit in zehnTheilen zehn Französische Prinzen oder Herren, unterdem Titel von Souverains, zu begnadigen.
England war genau in demselben Fall. Dieswar ein unter den fürstlichen Urhebern dieses Projekts,Elisabeth und Heinrich, ausgemachter Punkt; nachder Bemerkung, welche wahrscheinlich von dieser Kö-nigin gemacht worden war: daß die BrittannischcnInseln in den verschiedenen Veränderungen, durchwelche sie gegangen waren, im Zustand einer oder meh-rerer Monarchien, eines Wahkreichs, Erbreichs,männlicher, weiblicher Regenten, unter der Verände-rung ihrer Gesetze und ihrer Pokizey re. doch nie einwirkliches Unglück erlitten hätten, außer wenn ihreBeherrscher sich über ihr kleines, festes Land herauswagten; Es scheint in der That, als wären sie vonder Natur selbst darauf eingeschränkt, so daß es nur