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hier die Rede ist, so günstiges Vorurtheil, daß esauch vernünftigen Männern nicht verdacht werdenkönnte, wenn ste darnach allein schon urkhcilten, liegtin dem Umstand, daß es durch die zwey gekröntenHäupter unternommen wurde, welch die Nachweltals die vortrefflichste Muster in der Regierungokunstbewundern wird. Wegen Heinrich insbesondere setzeich noch hinzu: daß es Fürsten, welche, wie er, durchdie Schule des Unglücks gelaufen sind, welche beynahenichts als Schwierigkeiten in ihrem Wege fanden, daßes, sage ich, solchen Fürsten eigentlich zukömmt, zubeurtheilen, was wahre Schwierigkeiten sepen; daßman ohne Furcht ihr Urthcil unterschreiben kann, be-sonders wenn man sie bereit sieht, ihr keben daran zusehen, um es zn behaupten. Ich für mich werde je-derzeit bedauern, daß Frankreich, indem es diesen gro-ßen König verlor, sich zugleich um einen noch höher»Ruhm gebracht sah, als der ist, womic seine Regie-rung es überstrahlt hatte (§). Nun sind noch die ein-zelnen Theile dieses Entwurfs und wie er ausgcführtwerden sollte, darzulegen. Wir wollen mit dem an-fangen, was die Religion betrifft.
Zwo Religionen sind in dem christlichen Europaim Gang; die Religion und die Reformiere Religion;allein da diese mehrere Modifikationen in ihrem Got-tesdienst zugelaffen hat, welche sie, wenn nicht ebenso verschieden unter sich, wie von der Römischen Reli-gion, doch wenigstens eben so abgeneigt, sich wiederzu vereinigen, machen, so muß man sie notwendig inzwo Religionen abtbcilsn, von denen man der erstenihren Namen Rcsormirte lassen und die andere dieProtestantische nennen kann. Diese drey Religionenherrschen in Europa auf sehr verschiedene Art. Ita-lien und Spanien sind im Besitz der Römischen Reli-gion