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Aufwand zu suchen, den sein Edclmuth ihn machen/ laßt, versetzt sich sogar fceywillig und auf immer indas Unvermögen sein Reich durch den Weg der Erobe-rung und selbst durch die rechtmäßigste Mittel mit ir-gend etwas zu vergrößern. Er hat das Gchcimnißgefunden, alle seine Nachbarn zu überzeugen: sein ein-ziger Zweck sey, sich so wie ihnen, jene unermeßlicheSumme zu ersparen, welche ihnen die Unterhaltungso vieler tausend Krieger, so vieler befestigten Platze,und so viele andere Kriegsausgaben kosten; sie fürimmer von der Furcht jener in Europa so häufigen, blu-tigen Katastrophen zu besreyen, ihnen eine unerschüt-terliche Ruhe zu verschaffen, endlich sie alle durch einrmausiösliches Band zu verbinden, so daß alle dieseFürsten alsdann wie Brüder hätten unter einanderleben und sich als gute Nachbarn besuchen können, ohnedas steife Ceremoniel und ohne die Kosten eines Zugs,den man nur um zu blenden, oft um sein Elend zu ver-mummen, zur Schau ausstellt. Ist es nicht in der Thareine Schande und ein Schimpf für alle so poliziertenVölker, daß ihre ganze vorgebliche Weisheit ihnen bisjetzt —ich will nicht sagen, die Ruhe zu verschaffen, son-dem nur wenigstens —die Rasereycn zu nehmen nichtvermochte, welche sie in den wildesten barbarischen Na-tionen verabscheuen? Diese grausame Begebenheitenzu verhüten, in seinem Keim jenen verderblichen Sa-men von Verwirrung und Zerrüttung zu ersticken,ließe sich wohl etwas glücklicheres erdenken als dasProjekt Heinrichs des Großen? und könnte man wohlbesser dafür sorgen?
Dies ist alles, was man vernünftiger Weise for-dern kann. Vorbereitcn und handeln steht in derMacht der Sterblichen: der Erfolg ist das Werk einesmächtigem Arms. Ein für das Projekt, von dem
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