1
ich nahm sie eben so frostig auf. Endlich gkengei,wir aus einander, beyde sehr schlecht von einander er»baut; er, wie ich alaude, mehr als je daran verzwei-felnd, daß er mich nach ftiner Handlungsweise würdeziehen können, ich aber so, daß ich zum voraus alle diePebel beweinte, welche dieser übermüthige, unersättliche,unwistende und unerfahrne und dabey doch mit einemunumschränkten Ansehen bekleidete Mensch über Frank-reich bringen würde» Ach eröffnet? dies meiner Ge-mahlin.
Es schien mir am andern Tag nach dieser Unter-redung, als ob die Jahne sich bereite» wieder gedrehthätte. Die Königin, zu der ich ms 4ou >re kam, än-derte sehr viel von ihrem vorigen Benehmen. Indes-sen that sie sich doch Gewalt an, damit diese Verände«rung mir nicht so auffallend seyn möchte, als sie es war,und damit ich sie nicht der gestrigen Unterredung Con«cini's mit mir zuschreiben möchte. Sie sprach nochmit mir von den lästigen Bitten der Großen. Sienannte sie ausschweifend, und schien entschlossen, siezur Prüfung an den StaatSrakh zu verweisen, dem sieMich stets beyzuwohnen bat, um zu verhindern, damitnichts gegen das Beste des Königs und des Staatsdarinn vorgenommen werden möchte. Sie gab mirihr königliches Wort, indem sie mir ihre Hand dar-reichte , daß sie mich bey dem allein so stark als derhvchsclige Honig unterstützen wolle. Ich verlor mei-nen ersten Verdacht über dieser Erklärung; ich schmei-chelte mir so gar einen Augenblick, daß reiferes Nach-denken über das Vorgefallne vielleicht bereits angefan-gen haben möchte, ihr die Augen über den Abgrundzu eröffnen, an den man sic führte. Allein wie baldwurde ich aus meinen Träumen geweckt! Es bedurftedazu weiter nichts für mich als die kurze Zeit, diewährend dreyev Sitzungen des StaatörakhS verstrich»