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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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rauhe, bergigte, und unfruchtbare Gegenden ziehen.Concini, der den Herrn Grafen von Soissons undden Herzog von Bouillon für seine Meinung gewon-nen hatte, und sich seiner geheimen Beweggründe freu-te, ließ mich reden, wie einen, den man nicht gewür-digt hat, zu berichten, und der Abmarsch der Trup-pen ward beschlossen. Damit ich nur nicht ferner lästig,und sogar selbst persönlich bey dieser Kriegönistanginteressirt seyn möchte, gab man meinem Tochtermann,der schon sehr lange um eine Stelle bey der teucschenArmee angesgcht hatte, den Posten eines Genera! Feld-Marschalls, was ihm um so angenehmer seyn mußte/da ihm diese Eigenschaft in Ermanglung des Gene-rals volles Recht gab en Chef zu kommandiren. Eswar sogar nicht unmöglich, daß auch ohne dieß laCha-tre der Sache von selbst überdrüssig wurde, und das-Commando niederlegre. Man hatte ihn mehr als ein«mal bereit gesehen, rS zu thun. Die Schwierigkeitdes Marsches schreckte ihn ab, auch die Gefahren, dieihm daselbst aufstossen konnten. Er gestand sogar mir,und noch einigen andern Personen vom Staatsrach:die Jesuiten hätten einen starken Gewiffenszweifel inihm darüber rege gemacht, daß er sich mit Ketzern ge-gen christgläubige Katholiken verbände. Ich machteihm wieder ein wenig Much, indem ich ihm einen et-was bequemern Weg zeigte, als den er nehmen woll-te, und er schickte sich zur Abreise an.

Die Vorbereitungen zu dieser Kriegsrüstung, dieMir zur Last fielen, wurden so gemacht, daß die Ar-mee aus den besten Truppen bestand, die wir damalsauf den Beinen hatten, das Geschütz vollständig undgut bedient und der Fond der Ausgaben, so über-siüssg war, daß der Kassierer noch hunderttausendThaler übrig behielt und zurück brachte. Der Prinz

Moriz