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Ich erinnere mich nicht mehr, weder was der junge'Prinz mir noch was ich ihm sagte. Ich weiß nurdaß man viele Mähe hatte mir ihn aus den Armen zureisten, so fest hielt ich ihn umschlungen: „Mein Sohn,sagte die Königin seine Mutter unterdessen zu ihm,„dieß ist der Herr von Sully, Sie müssen ihn recht„sehr lieben, denn er ist einer der besten und getreuesten„Diener des Königs ihres Vaters; und ich bitte ihn„daß er fortfahren möge, auch Ihnen eben so dienen»Wir sprachen noch einiges mit einander, ohne den Au»genblick finden zu können, unsere Thranen zu trocknen.Sie hat nachher gesagt: ich sey nebst einer andernPerson am Hof derjenige, dessen Anblick sie am Mei-ssen gerührt hätte.
Eine Ausnahme, so voll von Zeichen der Achtungund des Zutrauens, versetzte alle Prinzen,Vornehme unddie Mitglieder deö Staats Nachs in die Nothwendigskeit, einander in Versicherungen von Freundschaft,Diensten und Ergebenheit zu steigern. Sicher betro-gen sie mich nicht. Denn ich kannte ihr Inneres sogut als sie selbst. Ich wußte schon, daß ich bcy ihremEntwurf, die jetzigen Umstände dazu zu benutzen, uman Gütern und Würden selbst aufUnkosten des Ruhmsdes Vaterlandes, der Ehre, des Königs und des all-gemeinen Bestens zu gewinnen, gewärtig seyn mußte,Las Ziel aller ihrer Streiche zu seyn, weil sic selbst vonnichts Hinderniß erwarteten, als von meiner Ent-schlossenheit, Festigkeit und der Strenge meiner Ver-ordnungen. Sie hatten zu viele Beyspicle davon, umzu zweifeln, daß die einzige Partie, die ihnen zu neh-men übrig wäre, darinn bestehe, daß sie suchen müß-ten, mir die Verwaltung der Staatsgeschäfte ganzaus den Händen zu winden. Als man daher in derFolge die großen Batterien spielen ließ, um mich