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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
237
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die Achseln zucken, sich auf die Brust schlagen dicßworeu die Scencn, welche sich mir überall darstellten.Eungc sahen mich traurig an, und sagten:ach, meinHcrr! wir sind alle verloren, wenn unser guter-uigtodtist."

In der Straße de la Pourpointcrie machte sich einMensch, den ich nicht erkannte, und kaum be-merkte, mir zur Seite, und steckte mir ein Bittet indie Hand, das ich drey bis vieren von denen, die amnächsten bey mir ntten, zu lesen gab. Es enthieltdiese wenigen Worte:Herr Feldzeugmeister, wo ge-ben Sic hin! Es ist vorbey, ich habe ihn tod gesehen.Wenn Sie ins Louvre gehen, so kommen Sit ebenso wenig davon, als Er." Da mir dicß Bittet dieschreckliche Gewißheit gab, welche ich suchte; so konnteich mich nicht enthalten in Thränen auszubrechen.Es wurde mir bald von tausend Orten her bestätigt.Du Ion, dem ich bey St. Jnnoccnt begegnete, sagtezu mir:Herr Fcldzeugmeister, unser Unglück ist

unheilbar; Gott hat über Ihn verfügt; ich weiß eSals Augenzeuge. Denken Sie auf sich, denn dieserschreckliche Schlag wird fürchterliche Folgen haben."Beym Eingang in die Straße St. Honors, gegenla Croix du Trahoir warf man mir ebenfalls wiederein Billek zu, ganz wie das erstere. Dennoch verfolgteich meinen Weg zum Louvre, und hatte damals wohldrcyhundert Pferde, als ich Vitry bey der Kreuzsiraßeantraf. Er umarmte mich mit erbärmlichem Ge«schrcy, das er nicht zurückzuhalten vermochte. Niesah ich noch einen Menschen so betrübt als er mir esschien.Ach Herr Feldzeugmeister ! rief er aus, manhat uns un-ern guten Herrn ermordet. Es ist gesche-hen um Frankreich. Wir müssen sterben; ich fürmich bin gewiß, daß ich nicht lange mehr zu leben