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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
218
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ertheilen die Gnade gehabt hatte. Ich schickte michan, ihm bald mit einer Summe von acht Millionennachzufolgcn.

Endlich hatte der König auch bereits den Auslän-dern das Signal von seinem Aufbruch durch seinen^Brief an den Erzherzog gegeben. Hier ist er, so wieich ihn selbst aufsetzte, und wie ec an ihn abgeschicktwurde, wenn anders Villeroy, dem als Staatssekretärer durch die Hände mußte, nichts daran änderte, wieer sehr stark Lust hatte.

Mein Bruder I Da ich meinen besten Alliirtenund Bundsverwandten den Bcystand nicht ver-sagen kann, um den sie mich gegen diejenige ge-beten haben, welche sie an der Erbfolge in dieHerzogthümer und Grafschaften Cleve, Jülich,Mark, Berg, Ravensperg und Ravenstein hin-dern wollen, so rücke ich ihnen mit meiner ^lrmcezu; und da mich mein Weg durch Ihr Laschführt, so wollte ich Sie davon benachrichtigen,und von Ihnen hören, ob ich darin als Freundoder Feind einrücken soll. Ihre Antwort hierauferwartend, bitte ich Gott re."

Ich weiß nicht, was von einem damals sehr ge-meinen Gerücht zu halten seyn mag, das dem Königzu Fontainebleau auch durch Girard bestätigt' wurde,der am 7. März von Brüssel kam: man sey nämlicham Hof und in den Staaten des Erzherzogs überzeugt,der König von Frankreich assektire nur ^roßc Entwürfe,in der bloßen Absicht, seinen Feinden Furcht einzuja-gen; man halte sich daher dort so sicher, dieß,seyder einzige Zweck seiner Kriegsrüstung, daß man nichtdie mindeste Vorkehrung zur Gegenwehr mache. Dasletztere konnte wahr seyn, wie eS denn auch wirklich

war,