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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
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,,Gut, gut, überlassen Sie mir dieselbe zur be-quemen Durchsicht, und dann will ich Ihnen meineMeynung davon sagen."

Diese letztem Aufsätze enthielten in der That nichtsals Erläuterungen, vorzüglich über die Einwürfe, dieman machen könnte: wo der König alle die viele zurAusführung seiner ungeheuren Entwürfe nöthigeSoldaten und all das zu ihrer Unterhaltung erforder-liche Geld hernehmen sollte?

Der König erwartete mit Ungeduld diese zwoteSchrift, und kam von selbst sie bey mir abzuhvleu.Er nahm seine Augengläser, die auf dem Tisch inmeinem Kabinet lagen, und nachdem er von vornen bishinten mit Aufmerksamkeit gelesen hatte, gestand ermir, daß der Aufsatz, den ich ihm vor acht Tagen ge-geben habe, ihm nun mit Hülse des gegenwärtigendeutlich werde, und daß er anfange, einen glücklichenErfolg zu hoffen, indem er so beträchtliche Summenentweder wirklich aufgehauft oder doch sehr leicht zubekommen sehe.Denn wenns uns nur nicht anGeld fehlt, so soll mirs sicher weder an Mannschaft,noch an Muth, noch an Thatigkeit fehlen. GlaubenSie nicht auch so?

,,Ja, Sire, antwortete ich; dieß glaube ich auch,und cS ist nichts so groß, was ich nicht von Ihnenglaube und erwarte. Allein sehen Sie hier noch einenGrund mehr für Sie," setzte ich hinzu, indem ich ihmeine endliche kleine von mir eigenhändig geschriebeneund Unterzeichnete Berechnung zeigte, welche nichtsals ein bloßer Sorkenzettel von dem gegenwärtig inseinem Schah wirklich vorhandenen Summen war»Heinrich umarmte mich dreymal innig, als er sah, daßder Belauf dieser kleinen Schrift nicht weniger als