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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
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nes Gedächtnisses nöthigte, abzubrcchen.Mein Ge»dächtuiß, sagte er, wird äußerst schwach; besondersvergesse ich beynahe alle Namen von Personen, Städ-ten und Landschaften. Ich bitte Sie, fuhr erfort, indem er sich an mich wegen einer Sache wen-dete, um die er mich bereits zu bitten angefangenhatte, setzen Sie mir schriftlich Denkzettel auf,von allen meinen eignen Entwürfen, von ihrem Grund,von den zu ihrer Vervollkommnung dienlichen Mit-teln, und von den verschiedenen Unterredungen, diewir mit einander gehabt haben, so weit Sie sich zu-rückerinncrn können, damit ich dadurch mein Gedächt-niß auffrischen, und dann besser mit denjenigen vonmeinen Dienern reden könne, in die ich das meisteVe trauen setze."

Auf diese Art zog er sich noch geschickt aus derNothwendigkcit, in die er sich versetzt harre, ihnen nochmehr zu cnrdecken. Ich anrworrece ihm, in Ansehungder verlangten Aufsätze, daß ich es nicht unterlassenwürde. Es sey aber kein so kurzes oder so leichtesStück Arbeit; so daß ich Ihn zu vergnügen nicht imStand wäre, wenn ich nicht glücklicherweise dasMerkwürdigste dazu schon vor langer Zeit ausgezeich-net hätte, und dennoch befürchtete ich bey allemdem, meine Ausführung möchte in Ansehung von tau-send Umständen mangelhaft bleiben, die man nur ausseinem eignen Mund ganz genau wissen könnte, undvon denen er mit mir nie anders als hie und da abge-brochen geredet habe. Hier endigte sich unsreConversation.

Der König nahm einen Theil des Hofs mit aufdie Jagd, und ich ging hin, um zu Haus an der Zu-sammenstellung und Anordnung meines Angemerktenzu arbeiten. Es waren darunter äußerst wichtige

Dinge,