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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
203
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bcn zu Haus, vertreiben uns die Zeit, so gut wir ken-nen, und leben mit aller Welt im Frieden, ind>mich mich mit männiglich vertrage und alles mit Geldabmache. Wir haben ja so genug zusanPnengescharrt;wollen wirs also dazu verwenden."

Das ist ein sehr guter Gedanke Sire, und ich be-sonders werde dadurch einer Menge Verdrüßlichkeiten,Nachtwachen, Strapazen, Vorwürfe und Gefahrenüöerhoben sepn.>-

In einem Ausbruch von Zorn, dessen er nichtmächtig war, unterbrach mich Heinrich, und warf mirvor, daß ich nun auch Heuchler werde.Ich weiß,sagte Er , was Sie sagen ist himmelweit von IhrenWünschen und Absichten entfernt, und Sie würde esjust am ärgsten verdrüßcn, wenn wir den Krieg nichtbegönnen, um den Sie mir schon so lancze so sehr an-licgcn."

Ja Sire, wahr ists, ich sehe die itzigen Umstän-de als die günstigste Gelegenheit dazu an, Ruhm zuerndten, wenn Ihre Neigung daraus geht. Indessenmuß ich auch thun, als sähe ich das nicht, wenn Sienicht Lust haben, die Umstände durch Sich selbst zuunterstützen. Ich setzte noch hinzu: nicht nur beru-heten seine Entwürfe auffeiner eignen Person, sondernsie hingen auch so ganz von ihm ab, daß, wie eralles für ihren glücklichen Erfolg vermöge, er ebensodurch eine einzige Gebährde oder ein einziges unvorstchti»gcr weise entfallenes Work, alles auf immer verderbenkönne. Endlich nachdem ich auf ein Temperamentgesonnen hatte, das uns einander wieder näher bringenkönnte, sagte ich: Uebertragen E.v. Majestät dieOberaufsicht über das Proviantwesen den Herrn Jcanrnin und Ca u mar tust und ich verspreche Ihnen dcnftl.

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