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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
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Es war nun nicht mehr von der Proviantsache dieRede bis nach einer ziemlich langen Zwischenzeit derKönig von andern Sachen im Zeughaus vor einigenPersonen mit mir sprach, und mich dann wie gewöhn«lich auf die Seite zog, und zu mir sagte: „Ich habeNachricht erhalten, daß die Herrn Staaten mir nächsterTagen eine Gesandschaft schicken werden, um allesNöthi«gemiteinander zu verabreden. Wir werden sie verneh«men , und unterdessen müssen wir uns rüsten, aufdaßnichts fehle? Mehr sagte er dießmal nicht» Die Ab«geordneten kamen beynahe unmittelbar darauf, undharten Briefe von dem Prinzen von Dramen und demniederländischen Staatsrath an Se. Majestät undmich. Heinrich erbrach sie alle, und sah daraus, daßman ihm dem glücklichen Erfolg seiner Unternehmungverbürgte, auf den Fall, daß er die Vorsicht brauchenwürde, an Drt und Stelle dic nöthige Provision schaf-fen zu lassen, worüber man ihm ungefähr dieselbeAnschläge gab, die ich selbst ihm gegeben hatte. Dar-über giengen ihm denn die Augen auf. Er schloßmeine Briese wieder zu, und gab sie l'Dserai, um siemir zu Überbringer:. Ich bemerkte leicht diese Beträ-gercy, für die ich ihn mit einer andern bezahlen zukönnen glaubte, die eine gute Absicht zum Grundhatte. Ich versiegelte die Briefe ebenfalls wieder,nachdem ich sie durchgclesen hakte, und redete es mitI'Oserai ab, daß er mir sie, als wie zum erstenmal,bringen sollte, so bald er wüßte, daß der König, wel-cher nach Mittag ins Zeughaus kommen würde, beymir wäre.

Der König kam richtig, und sagte sogleich zumir: „Haben Sie Briefe von den Herrn Staatenbekommen? Ich habe gehört, es sollen welche an Sieda scyn."

Ich