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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
198
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haben möchte, bis auf das Geringste hinaus, ausma-chen.

Der König faßte noch einmal alles zusammen,was er gehört hatte, und sagte mir dann im Wegge-hen : Er werde aufs neue sehr ernstlich überlegen, waser zu thun hatte. Ich solle meiner Seits nicht ver-gessen , immer mehr in die Sache einzudringen; Erwerde sehr oft zu mir kommen, um sich mit mir dar-über zu besprechen, und ich könne immerhin anfangcn,die Zurüstungen und alle Provisionen zu veranstalten,wovon ich ihm gesagt hatte, woraus ich schloß, daßich wenigstens einen Thcil meines Wunsches erreichthabe.

Ich ließ meine Kaufleute von Lüttich, Aachen,Trier und Cölln kommen, mit denen ich mit Vorbe-halt der Genehmigung Sr. Majestät, folgenden Kaufschloß: sie sollten mir binnen drcy Monaten an die be-stimmte Gränzörtec gegen Cleve, jede Art von Mund-und Kriegsprovision, Kaufmaaren, Werkzeuge re. (ichhatte ein vollständiges Verzeichnis von allem aufgeseht,was zu einer Armee von fünf und zwanzigtausendMann zu Fuß und fünf tausend zu Roß erfor-derlich ist) liefern, und zwar im izigen Markt-preis. Es war im Oktober. Ich meiner Seits

werde ihnen eine Summe von sechsmalhundcrttausendThalcrn vorschicsscn, welche ganz oder wenigstensein Jahr lang m ihren Händen bleiben sollte, gegenCaution von einer Million zu Paris zur Sicherheit fürdiese Summe, die ihnen zugleich zur Schadloshaltungfür die Kosten beym Kauf und Verkauf, Abgang unddergleichen dienen sollte.

Der König billigte diesen Handel sosehr, baß Ecmir befahl, ihn abzuschlicssen. Allein da er sich in

der