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war ein Mann von viel Kopf und Muth, aber vollEhrsucht und Lasier. Der König sah cs daher auchnicht ungern, daß ihm die schleunige Justiz zuvvrge-kommen war. Auf die erste Nachricht von der Ge-fangcnnchmung du Tcrrails wurde Er mir Vorbitrcnfür ihn bestürmt. Allein die Nachricht von seinemTod folgte so schnell darauf, daß er nicht lange in derVerlegenheit darüber blieb. ,,Eine gute Botschaft,
>— sagte Er zu mir — das war ein gefährlicherMensch. Seit ich sah, daß er nachließ, Sie zu bc-suchen und Ihnen anzuhangen, wie sonst, und seitwir beyde von dem Balcon der Galerie herab ihnjenen Menschen tödten sahen (7); gab ich alle Hoff-nung von ihm auf."
Der außerordentliche Gesandte des Herzogs vonFlorenz, den der Herzog (8) nach dem Ableben seinesVaters zur Dbedienzleistung an den Papst geschickthatte, machte auf Befehl seines Herrn oder viel-leicht aus Unachtsamkeit — dem Spanischen Gesand-ten die erste Visite eher als dem unsrigen. Kaumhatte es Heinrich erfahren, als er darauf bedacht war,sich Genugthuung dafür zu verschaffen. Er machteden Anfang hiezu damit, daß ec einen erst kürzlich aufdie Vorstellungen des Ritters Guidi gegebenen Be-fehl zuräcknahm, welcher die Ausbczahlung einer demGroßherzog noch schuldigen Summe von hunderttau-send Livres betraf. Der Agent dieses Fürsten, Gio-vanini, welcher alle Folgen dieses Handels voraussah,versammelte seine Freunde und Anhänger, um mit ih-nen zu verabreden, wie cs anzufangen seyn möchte,daß die Genugthuung, die wir zu fodern berechtigtwaren, sich wenigstens nur auf den Herzog von Flo-renz einschränken und nicht zugleich eine Art von Be-schimpfung für Spanien selbst werden möchte. Da