sagen hatten, denen Er aufgetragen habe, ihm dieSache umständlicher darzustellen. Nach einer wie-derholten Vorbitte für Epinoy sagt er endlich für denGehorsam und die Treue dieses neuen Lehnmanns gut.Er gesteht ihm in dem Brief, Epinoy würde gernden Frieden und die Einigkeit mit seiner Tante durchAufgebung eines leidlichen Theils von seinem Vermö-gen erkaufen; allein Er selbst sey der erste gewesen,ihm davon abzurathen, so lange sie nicht mehr Mäßi-gung in ihren Forderungen zeigen würde. Dieserganze Brief ist nicht wie von einem Könige, sondernwie von einem Freunde geschrieben, und bcynahe inallen, welche Villeroy und Jeannin auf seinen Befehlan den Staatsrath der vereinigten Provinzen schrieben,machte die Sache Epinoys einen besonder« Artikelaus. Ich meiner Seits fuhr fort, stark in sie zudringen, besonders in Briefen an Preaux, welcher mirbey ihnen Dienste that, die ich ihm nicht unbelohnt-u lassen versprach.
Der Herzog von Bouillon erhielt das Naturali-sations-Patent für seine zu Sedan gebohrne Kinder.Der König bemerkte nicht, daß Bouillon in dieser Ur-kunde, so wie in der deswegen bey der Rechenbankeingereichten Bittschrift die Eigenschaft eines souverai-nen Herrn von Sedan angenommen hatte, und ließkeine Einwendung dagegen durch seinen Oberfistalmachen. Nachher aber holte Er dieß nach, indem Erdurch diesen Fistal, Hieronymus l'Huillier, ein In-strument darüber verlangen ließ, daß die königlicheEinwilligung in die Bittschrift des Herzogs von BouiUlon und das Stillschweigen zu dem angenommenenTitel nicht zum Nachtheil der königlichen Gerechtsamesollten angezogen werden können, falls sich einst durchSchriften, Urkunden oder andre Beweisführen aus
dem