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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
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Herren in diesem Augenblicke angekommen waren, under sah, daß Sr. Majestät anfiengen, sich mit Ihnenzu unterhalten, zog er sich mit la Varenne und Ke-ringhen in eine Ecke zurück.

Der Ort, wo sie waren, war dunkel genug, daßman sie nicht leicht gewahr werden konnte, besondersbcy einiger Sorgfalt, sich verborgen zu halten. Dießthaten sie ohne besondere Absicht. Einige Augenblickedarauf kam Heinrich mit einigen von der Gesellschaft,die er von den andern ausgcsvndert hatte, so nahe beyihnen vorbey, daß sie hören konnten, was er sagte,wiewohl er halb leise sprach. Sie verdoppelten ihreAufmerksamkeit, als sie Ihn folgendes sagen hörten:Ich bin müde vom Spazierengehen seit heute früh;denn ich hatte über zwo Stunden mir d,rey Männernwichtige Dinge abzumachen, wobcy ich sie in ihrenMeynungen so sehr entgegen gesetzt gefunden habe, alssie es in ihrem Temperament und ihren Neigungen sind.Ein anderer, als ich, würde Mühe haben sich ihrergut zu bedienen; allein ich kenne ihre Phantasien, so,daß ich selbst aus ihren Streitigkeiten und entgegenge-setzten Meynungen Nutzen ziehe. Sie dienen dazu, dieSachen so deutlich und klar zu machen, daß es mirleichter wird, den besten Entschluß darnach zu wäh-len. Sie werden sie leicht kennen, ohne daß ich sie zunennen brauche.

Er fuhr dann fort, das Gcmählde dieser drcyMinister so zu zeichnen, wie man hier sehen wird.Ich werde so ehrlich seyn, nichts an den Ausdrücken,selbst in dem was mich betrifft, zu ändern. Mitmir machte Er den Anfang.Es beschweren sichmanche sagte Heinrich und manchmal ichse'bsi, daß er rauh, ungedultig und zum Widersprc-chen geneigt ist. Man beschuldigt ihn, er habe einen

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