Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
572
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Soprano 1,

Soprano 2, u. s. w.

Troinbe in Es,

Corni in Es,

Corni in B basso u. g. w.

Flauto piocolo,

Flauti,

Oboi,

ClarinelliCorni di bassetto,

Fagotti,

Serpente e Contrafagotto u. s. w.

In solcher Weise ist die Partitur in No. 430, 503 des drillen,so wie No. 55, 60, 97, 140, 144, 357 u. s. w. des vorliegendenTheils geordnet.

Wenn zwei und mehr Stimmcböre zusammentreten, ist es be-kanntlich Grundsalz, jeden der Chöre als ein Zusammengehörigeszu behandeln. Dem entspricht nun eine zweite Regel für diePartiturordnung:

die zusammengehörenden, einen Chor bildenden Stimmenmüssen zusammengestellt werden ;ein Doppelchor für Gesang, oder vereinte Chöre von Rohr- undBlechinstrumenten müssen daher so gesetzt werden, dass die Stimmenjedes Chors beisammen bleiben, die Rohrinstrumente für sich unddas Blech für sich.

Ehe wir aber hierauf näher eingehn, ist zu erwägen, dassErstens von versehiednen Chören in der Regel einer vor demandern in so fern den Vorzug hat, als er mehr oder gewichtiger inThätigkeit tritt; und Zweitens, dass die tiefste und dabei be-schäftigste Stimme in modulatorischer Hinsicht besonders wichtig istweil sie die meisten Grundtöne enthält, mithin heim Ueherhlick derPartitur den Leitfaden durch die Modulation bietet. Hieraus ergiehtsich die dritte Regel:

der wichtigere und namentlich der die reichste Unterstimmeenthaltende Chor wird zu Unterst gesetzt;denn dann findet das Auge die wichtigste Stimme zu unterst alsTrägerin des Ganzen. Vereinigen sich also z. B. Sologesangslim-men mit Chorgesang, oder mehrere Gesangchöre, oder das Streich-quartett mit dem Chor der Rohrinstrumente, oder der letztere Chormit dem der Blechinstrumente: so wird so,

Soprano SoloAlto Solo u. s. w.Canto (Chor)

Alto u. s. w.ferner so:

Flauti u. s. w.Fagotti,

Violiuo 1, u. s. w.Basso,

C. 1.

C. 2.

Soprano 1, u. s. w.Basso 1,

Soprano 2, u. s. w r .Basso 2,

Trombe u. s. w.Timpani.

Flauti u. s. w.Contrafagotto,