Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
566
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Eintritt des wirklichen Chors, der Stimmen der Verkündigung. Sowar es dem Verf. gegeben. Die ßeurtheilung gehört nicht ihm.

Und nun werde noch zuletzt die tief geistvolle AnschauungWebers zur Betrachtung gezogen, die ihm in der Euryanlhe ge-worden. Die Fabel dieser Oper bezieht sich darauf zurück, dassEuryanthe früher der Geist einer Liebenden erschienen, die in derVerzweiflung Hand an sich gelegt und ihre Erlösung von EuryanlhesBewährung in schwerer Prüfung erwartet. Schon in der Ouvertürewird wie es Webers Art war auf diesen Moment hingewie-sen ; es ist dieser Satz,

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Largo, ina non troppo. (Tutti legato.)

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von acht Violinen con Sordino, denen die Bratschen zuletzt zurUnterlage dienen, vorgelragen. Der Hauptsitz dieses Gedankensist aber im ersten Akte, wenn Euryanthe der falschen Freundinihr Geheimniss, die Geistererscheinung, mittheilt. Hier