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4 (1851)
Entstehung
Seite
501
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wf/feM-Instrument zwei reine und festausgesprochne Karaktere zukompromitliren.

Es scheint uns eben sowohl im Interesse aller neuern, wie dervorangegaugnen Komponisten deutscher Zunge, dass jeder an derrechten und reichen Besetzung des Posaunenchors halte und, sovieler vermag, die Verderbung des Orchesters abwende. Auch dießassposauuisteu müssen es ehrenhafter finden, eine eigenthiimlicheund unersetzliche Rolle zu übernehmen, als eine auf der einen Seiteunzureichende und auf der andern (bei gleichen Mitteln) nothwendigübertrollen werdende.

4. Quintbass.

Früher hat man zwei Arten der Bassposaune gehabt, denQuartbass (Quartbassposaune) und den Quintbass. Die erstereArt ist die noch jetzt übliche, eine Quarte unter der Tenorpo-saune, auf F stehende, deren Naturlöne wir S. 62 in No. 62 auf-geführt haben. Die Quintposaune (Quintbassposaune) stand eineQuinte unter der Tenorposaune, hatte mithin diese Naturtöne,

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folglich in der Tiefe eine Stufe gewonnen, in der Höhe eine verlo-ren. Dieser Gewinn Kontra B und H) scheint uns nicht erheblichgenug, um zwei Gattungen (und zwar die eine tiefere in der Tiefeschwerer ansprechend) neben einander festzuhalten. Noch wenigerrathsam scheint es, an der Stelle der Quartposaune die schwerer zubehandelnde Quintposaune zurückzuführen; dann wares konsequent,die Altposaune ebenfalls eine Quinte über die Tenorposaune, alsoauf / zu setzen und hiermit den Posaunenchor unvorteilhaft aus-einander zu legen. Indess bei der Richtung nach der Höhe ist oh-nehin au die Wiedereinführung des Quiutbasses nicht zu denken.

5. Die liefs te. Tonlage der Posaunen.

Wir haben schon S. 61 in der Anmerkung auf den bei demTonsystem der Posaune (No. 62 bis 64) ausgelassenen Urgrundtonhingewiesen. Dieser ist auf den drei Posaunen, die wir S. 61 alsfeststehend angenommen haben, der hier

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bei a für die Bassposaune, bei b für die Tenor-, bei c für die Alt-posaune nolirte. Fügt man diesen Tönen noch ihre Folge durch