steigt und noch höhere, als die wohl erlangbaren (S. 66) fodcrnmuss. Da nun ohnehin die Es - Stimmung, soviel wir wissen, die heiweitem verbreitetere ist, so haben wir im Lehrgang uns auf sieallein eingelassen.
3. Die Tenorhassposaune.
Es ist einer von den betrübenden Einflüssen, den die franzö-sisch-italische Musik hei ihrem Eindringen in unsre Bühnen geäus-serl, — und ein Einfluss, der nicht so bald überwunden und besei-tigt werden wird, wie seine Ursach! — dass unser Orchester durchdie Richtung jener Musik, ja selbst durch ihre Mangelhaftigkeit inden Mitteln vielfältig verderbt worden ist. Die zu hohe Stimmungdes Orchesters, die hinaufgetriebnen Tenöre undßiisse, die für alleLaunen und Einfälle des Kompositeurs zubereiteten Venlillrompe-len und Ventilhörner, die bald unsre körnigen und karaklervollenNaturtrompeten und Naturhörner zu verdrängen dröhn, werden nochlänger an die Zwischenzeit, in der unsre Oper jetzt steckt, erin-nern. So soll auch die Bassposaune, die unsern Nachbarn fürBrust und Lippen zu mächtig ist, nun auch in deutschen Orche-stern durch ein leichteres Instrument, durch die Tenorbasspo-saune ersetzt werden.
Die Tenorbassposaune bat den Fusston (die Rohrlänge) dereigentlichen Tenorposaune; ihre Nalurtöne sind also ebenfalls diehier —
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bei a aufgeführten. Nur ist ihr Rohr von weiterer Mensur unddarum ihr Klang nicht allein voller, sondern auch die Anspracheihrer Tiefe leichter und günstiger.
Allein bei alle dem ist ihr Klang und ihre Schallkraft nicht gleichdenen der Bassposaune und — was die Hauptsache — sie verlierteine volle Quarte, alle in No. ^ bei h aufgeführten Basstöne, aufdie unsre Meister so oft gerechnet, die auch wir so schwer undungeru missen möchten und für die wir schlechthin keinen Ersatzfinden, da keines der andern Blasinstrumente den Klang und Ka-rakter der Posaune hat und zum Chor der Posaunen und Trompe-ten den gleichartigen Bass abgeben kann. Am wenigsten istdie Höhe, welche die Tenorbassposaune vor der eigentlichen Bass-posaune voraus hat, Ersatz. Diese Höhe besitzen wir — undzwar erreichbarer — schon in der Tenorposaune; es ist also keinkünstlerischer Grund vorhanden, durch ein eingeschoffties Justc-