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4 (1851)
Entstehung
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kommt mit b b bf nach) von Takt 7 zu 8 (Posaunen undKlarinetten, letztere auf d schlagend und dem Diskant anschliessend)tritt im neunten, und vom zehnten zum elften Takt in den Posau-nen, Trompeten und Pauken auf. Im fünften Takt ergreifen es dieFlöten und bilden daraus eine Melodie,

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die an das Thema der Fuge erinnert und eine zweite höhere Ober-stimme zu der des Chors und Quartetts bildet. Die einzelnen Ab-weichungen und Ausfüllungen im Quartett übergehen wir; man hatsie sich nach der in No. 493 angedeuteten Weise zu denken. ImGanzen dient in der That das Orchester nur zur Verstärkung derChorstimmen; aber es richtet das Gewebe derselben orchestral einund wirft gelegentlich eine neue Stimme oder einen Stimmensatzhinein, die im Chor keinen Raum fanden. Der Tenor, Takt 7,wird von der zweiten, der Alt, Takt 9, von der ersten Geige inder höhern Oktave verdoppelt.

2. Begleitung des Gesanges.

Selbständiger wirkt das Orchester schon dann mit, wenn mansich seiner nicht zur blossen Verstärkung der Stimmen, sondern zuderen freier gestalteter Begleitung, namentlich zur Darstellung oderVervollständigung der in der Gesangpartie nicht vollständig enlhalt-nen Harmonie bedient; gleichviel, ob einzelne Stimmen dessel-ben zur blossen Verdopplung des Gesangs dienen, z. B. die ersteGeige oder Bläser mit der Gesangmelodie im Einklang oder Okta-ven gehn. Diese Verwendung des Orchesters findet besonders beieinstimmigen oder wenigstimmigen Gesangsätzen, oft aber auch beivollstimmig besetzten statt, wenn die Singstimmen zu einer oderwenig Partien zusammentreten, oder in solcher Weise figuriren,dass die in ihnen enthaltene Harmonie nicht hinlänglich verschmolzenfür den Sinn der Komposition heraustritt.

Es versteht sich von selbst, dass auch bei dieser Aufgabe wiebei jeder das Orchester im Ganzen wie in seinen einzelnen Chörenund Theilen seiner uns schon anschaulich gewordnen Weise gemässzu behandeln ist; es muss also vor Allem so weit zu seiner Fülleund Macht kommen, als der Sinn des Salzes gestattet, die Bläsermüssen eben so weit ihrer Neigung des Verschmelzens zu einerMasse, die Streichinstrumente dem Bedürfnis beweglicher Darstel-lung Folge gaben. Alles Nähere bestimmt sich nach dem Sinn desSatzes und nach der Rücksicht, die auf den Gesang als Hauptpartiezu nehmen ist.