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4 (1851)
Entstehung
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Zunächst die zweite Geige, als das näclistliegende und durch-aus gleichartige Instrument, Entweder geht sie in der tiefem Ok-tave mit,

Vno 2-

und giebt damit der Melodie Fülle und Breite, macht auch dann dieFührung der ersten Geige bis in die äusserste im Allgemeinen (S.252) zulässige Höhe statthaft, indem sie die höchsten Töne unter-stützt und mit der Masse verbindet. Oder sie geht mit der erstenGeige im Einklang, verdoppelt also die Zahl der Spielenden*) undverleiht dadurch der Oberstimme gedrungne Kraft und einen durchdie Oktavverdopplung nicht erreichbaren Glanz. So bedient sichBeethoven im ersten Satze seiner Cmoll - Symphonie zum Schlussdes Hauptsatzes**) der Oktavverdopplung,

Bläser ii. Pauken.

Violino 1

Violino 2

Bassi

*) und zwar, nach der gewöhnlichen Stellung über die ganze Breite desOrchesters, was die Wirkung natürlich auch akustisch erhöht.

**) S. 6 der Partitur.

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