Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
285
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Babylons, anschaulich machen. In einem stark instrumentirlen Krie-gerchor,

Hoch empor, du Siegesfahne,

Perserbanner in die Luft,

Furcht es, tapfre Stadt, und zittre!

soll der Preis des Feldherrn wärmer und edler, aber dabei slarkverkündigt werden. Spohr setzt zum Kriegttrchor diese Begleitung;

361 Marziale.

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der schärfere und hellere Klang der Violoncelle giebt der Instru-mentirung eine metallischere Farbe und zugleich einen leichtern undedlern Schwung. Die Kontrabässe (zugleich mit Klarinetten undFagotten) treten erst zuletzt hinzu; wollte man sie mitgehn lassen, sowürden sie das Ganze zwar stärker, aber auch schwerfällig und unge-stüm gemacht und jenen metallisch scharfen Klang unterdrückt haben.

Dass die Kontrabässe bisweilen nur unvollständig an der Partie derVioloncelle Theil nehmen, ist an No. 358 anschaulich gemacht worden.

Seltner ist es rathsam, die Kontrabässe ohne Violoncelle gehnzu lassen; für sich allein haben sie nicht die im Allgemeinen wün-schenswerthe Klarheit und Deutlichkeit des Tons*). Nur dann,wenn die Violoncelle zuwerden, wie hier,

einer eignen Melodie

oder Figur gebraucht

*) Der Verf. selbst ist im Mose (Partitur S. 187) durch den dunketgeheim-nissvollen Auftritt der uralten Mutter dahin geführt worden, die Kontrabässeeine .ganze Kavatine hindurch ohne Violoncelle geben zu lassen und zwar nichtwegen der bald vorübergehenden Melodie der letztem, sondern nur durch denIiarakter des Satzes bestimmt.