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veranschaulicht, ■— mit jenen nicht übereinstimmt. Endlich ist ihreKlangweise und selbst ihr Tonsystem, besonders von dem Horn-klang, gänzlich verschieden; das Horn luflartig, quellend, weithintönend, verhallend, die Oboe materiell, scharf, positiv begränzt,stets bestimmt; das Horn zu akkordischen Figuren, überhaupt zumAufschwünge geeignet und geneigt, die Oboe gerade für sie demKarakter nach ungünstig, scharf, fein und inuig, nicht aber schwung-voll sich aussprechend.
Näher steht sie dem Fagott, das materieller, begränzter ist alsHorn und selbst Klarinette ; aber hier ist wieder der Unterschied derSchallkraft erheblich und macht den Zutritt vermittelnder Instru-mente, — wenn es Röhre sein sollen, am besten der Klarinetten, —wünsohenswerth. Selbst dieFlölen können hier (wie schon anNo. 205gezeigt worden) hülfreich werden. Legt man sie mit den Oboen imEinklang zusammen,
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so umhüllen und mildern sie als weichere Instrumente (S. 161) dieSchärfe derselben, legt man sie höher, so decken sie, wie schonbei No. 204 zur Sprache gekommen. Nur ist im vorstehenden Satzekeine Nothwendigkeit ersichtlich, eben diese Instrumente zu nehmen.Man hätte statt der Flöten Klarinetten, oder diese allein nehmenkönnen.
Nach diesen gesonderten Betrachtungen wird uns nun die Ver-wendung der Oboen im Verein mit unserm bisherigen Orchesterleichter und sichrer gelingen.
Sollen die vereinigten Bläser Masse bilden, so können dieOboen zunächst als blosse Verstärkung der Klarinetten mit densel-ben im Einklang gehen, wie in No. 199, oder auch in Oktaven,wie in No. 201 und in der umgekehrten, ebenfalls schon S. 176betrachteten Weise. Auch der (seltnere) Fall ihres Vereins mit denFlöten ist in No. 207 schon aufgewiesen worden. Inniger werdendie Instrumente zu einer Masse verschmolzen, wenn Flöten und
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