Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
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der Tuba und der heller hervorquellende des Klappenhorns nichtirre machen; nur die Masse der in Schwingung gesetzten Luft imweiten Rohr der Tuba und die Gepresstheit im kleinen Rohr desKlappenhorns treibt hier den ursprünglich weichen und dumpfen Klangzu den äussersten (und entgegengesetzten) Gränzpunkten seinerMacht.

Das harte Register wird zunächst durch die Ventiltrom-peten dargeslellt. Ihnen würde sich die Venlilposaune zugesellen.Da diese aber wenig verbreitet und noch weniger wie jene zuempfehlen ist (weil die Posaunen bei ihrem grossem Tongeschicknoch weniger der Vorrichtung von Ventilen bedürfen), so tretenan ihre Stelle natürliche Posaunen, denen auch Nalurtrompetenzugefügt werden können. Hiermit also gehn wir und zwar un-vermeidlich, wenn wir ein nur einigerinassen genügendes Ebenmaasszwischen beiden Registern herstellen wollen zur Verbindung derNatur- und Ventil-Instrumente über. Eben so können dem weichenRegister Naturhörner zugefugt werden. Allein so gewiss diese sichzu ihrem Vortheil von Ventilhörnern und diese wieder vom Klangder Kornette und chromatischen Hörner unterscheiden: so ist dochder Unterschied, zumal bei zahlreicher Besetzung des Ventilchors,kein so klar hervortrelender, dass er auf den Karakter des Gesammt-klangs einen wesentlichen Einfluss äussern könnte. Es ist, als wollteder Maler zu seinem Blau noch eine etwas hellere oder dunklereNuance ebenfalls von Blau setzen.

Die beiden Chöre nun, aus denen unsre Venlilmusik (mit Hin-zuziehung von natürlichen Posaunen nehmen wir an) besteht,können eben sowohl zu einer Masse vereinigt, als in der Form vonGegensätzen angeweudet werden. Nicht blos im letztem Fall, son-dern auch im erstem ist es in der Regel rathsam, jeden Chor insich vollständig harmonisch zu setzen. Eine harte Stimme, die dieHarmonie des weichen Chors vervollständigen sollte, z. B.

Corno Kentin B.

Cornetloin B alto.

Tromba ventilein B.

Corno cromalicodi tcnorc.