Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
Seite
95
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von B-, C~, U-, Es-, E-, F-, Fis-, Gdur (vom kleinen b an) miteinfachen, die von F-, G-, A-, H&ur (vom kleinen f an) mit ver-bundnen Ventilen, ferner Molllonleitern auf C, Du. s. w. , diechromatische Tonleiter von klein a oder besser vom eingestrichnen d,an, Triller vom eingestrichnen f an aufwärts, besser auf hohemStufen, und alle die Figuren, die man nach diesen Winken zu-sammensetzen kann.

Die Trompete mit drei Ventilen kann wenn man biszur Verbindung aller drei Ventile gehn will,, folgende Tonreihe

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ergeben. Hier findet sich vor allem die bei der vorigen Trompetenartgelassne Lücke durch das kleine gis oder as (mittels dessen sich un-ter andern eine Durtonleiter auf Es von klein es*) an mit einfachemVentilgebrauch darstellen Hesse) ausgefüllt, dann (die C-Stimmungvorausgesetzt) zu den Tonsystemen der C -, H-, B -, ^-Trompetenoch die der As-, G-, Fis-, F-Trompete mit vorliegender Domi-nante von der kleinen Oktave aus darstellbar, wenn man sich ver-einte wie einzelner Ventile bedienen will. Die genauere Erkennt-niss der Mittel, die drei Ventile geben, ist nach dem über zweiVentile Gesagten leicht zu erwerben. Wir erinnern nur, dass schonder gleichzeitige Gebrauch von zwei Ventilen (S. 92) seine Bedenk-lichkeit hat, dass also der von drei Ventilen deren noch mehr bie-ten muss; dass ferner die Stimmung bei dem Gebrauch der Ventilebesonders in der Tiefe unrein wird, daher wir vom kleinen c alsNaturton (das möglicherweise durch die Ventile zu gross H, B, A,As, G, Ges, F werden könnte) gar keine Notiz genommen haben.

Die Trompeten mit drei Ventilen sind in allen Stimmungenmöglich und vielleicht in diesem oder jenem Chor bald in dieser,bald in jener Stimmung zu haben. Am verbreitetsten sind aber Ven-tiltrompeten in D, Es, E, und F; und man thut wohl, auf keineandern zu rechnen. Diese genügen aber auch und die grössere Vollstän-digkeit des Tonsystems kann die Komponisten, welche einmal derVentiltrompete bedürfen, allerdings für diese oder jene Gattung be-stimmen ; je nach der für die Komposition nölhigen Stimmung istdemnach festzusetzen, ob man eine Venliltrompele in D, F, E oder

*) Der Behandlung des Instruments entsprechender wares, sein Tonsystemvon oben nach unten darzustellen, so dass der Naturton voranginge und seine Um-bildungen durch die Ventile nncbfolgten,g mitges und f, e mit es, d mit des,c mit h, b mit a und as u. s. w. Für die Anschauung des Komponisten schien dienatürliche Ordnung von der Tiefe zur Höhe vorzuziehn.