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Es würde zu Weit führen, wenn ich hier alle — inden Beschwerden und andern Schriften aus dieser Zeit so-wohl, als in den nachher darüber erschienenen Abhandlungen —enthaltene Gründe für und wider das Privilegium derChor«Herrn an der Cathedralkirche zu Rouen, anführen wollte. Ichfinde es nicht befremdend, daß man so stark über eine so sön.derbare Andacht geschrieen hak, als die ist, die aus einerganz ungerechten und des Verbrechen selbst zu berechtigenfähigen Handlung den wesentlichsten Theil der Verehrungeines heiligen Bischoffs macht. — Die Ceremonien, dis da-bei) beobachtet werden, — (denn es besteht noch bis auf de»heutigen Tag und geschieht alljährlich am HimmelfahrtSfeffzu Rouen, wo es lever In 6erle genannt wird,) findet manebenfalls in dem lVIercure irrm^ois und an mchrern Orten.
22. Er wurde daselbst am Tag vor dem Pfingstfest vondem Podagra befallen. „Der Fluß war stark, — sagt Mat-thicn — der Schmerz sehr stechend. Allein Sein Math undSeine gute LcibeSbeschaffenhcit würden es doch nicht über«standen haben, wenn Er sich nicht mehr Freyheit, Früchtezu geniessen, gestattet hätte, als Ihm^eine Aerzte erlaubthatten; er verzärtelte das Uebel nicht, sondern zwang sichzu Seinen gewöhnlichen Leibesübungen. Ungefähr am 21.May als Er bey der Königin gelegen hatte, und sich voneinem neuen Fluß an einem Fuß gekützelt fühlte, ließ Ecsich in ein andres Bett bringen, und da Er sah, daß Ihmdiese Veränderung bekam, stand Er auf und ließ sich an dengroßen Canal tragen, wo Er spazieren gieng, und sich sostarke Bewegung machte, daß Er bey Seiner Rückkunft gutschlief und beym Erwachen nichts mehr von dem Uebel fühlte.P. U. I. z. x. 768-
2z. Man hat Heinrich 'den Vorwurf gemacht, daßIhn diese so starke Liebe zu seinem ehlichen und natürlichenKindern so sehr verblende, daß Er dagegen ihre Fehler nichtsehen, noch mit Seiner gewöhnlichen Klugheit in dem ver-fahren könne, was Ihn betreffe. In der lUstoire sts la ülerser äu kils P. I. p. 4Z. finde ich diesen Vorwurf. Ich weißaber nicht, ob alle die Anekdoten, von denen dieß Bu hvoll ist, eben so zuverlässig als größtenteils merkwür-dig find. Ich finde darin eine hervorstechende Vorliebe