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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
416
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Drei) und zwanzigstes Buch. ,

1. Frau von Montglat, welche der kleine Prinz sonannte. Zn dem yiZ8- Bd. der Hdschr. d. k. Bibi., derganz voll von lauter Originalen von Briefen Heinrichs IV,der Königin und der Madame Elisabeth an Frau vonMont-glat ist, steht auch einer von dem Dauphin an seine Schwe-ster, wo er ihr sagt, daß er Mamanga die Hände küsse.

2. Die Astrologen hatten es vorhergesagk, sagtdas Tagebuch von i'Etoiie daß die Königin in Le-bensgefahr kommen würde. Sie brachte glücklich, am io.Februar, eine Tochter zur Welt. Da sie sehr leidenschaft-lich wünschte, daß es ein Zunge seyn möchte, tröstete sieHeinrich und sagte dabey mit seiner gewöhnlichen Lustigkeitzu ihr: wenn dies; Mädchen auch unversorgt bliebe, so gäbees ja wohl sonst noch mehr alte Jungfern, und wenn übri-gens Ihre Mutter keine Tochter geboren halte, so würde Sienie Königin von Frankreich worden seyn.

z. Herr von Sully hat es oben schon zu erkennengegeben, in dem Rath, den er dem König gab: vier bisfünf Personen über die Apennincn und eben so viel übersMeer zu schicken.

4. Nur in der Absicht, Frankreich ganz oder zum Theilan sich zu reißen, konnte es seyn, daß Philipp II vorhatte,sich in Besitz der Staaten des Herzogs von Savoyen zusehen, und diesem dagegen eins seiner Lander einzuräumen.Diesen besonder» Umstand meldet uns Almclneu N. II. i. 2.p. 240.

Os Pbou O. Z6. und beynahe alle Geschichtschreibererwähnen die Auszeichnung, mit weicher dem Marquis vonNesny diese Würde erthcrt wurde. Heinrich 1 ^ hatte ihnschon zuvor zum Ehrenrath im Parlament, gemacht.

6. Franz von Angennes, Sicur de Montluet.Odel de la None.

7. Luise von Coligny, Tochter des Admirals, zuerstverhcurathet an den Grasen von Teligny, der am Dartholo-mäustag umkam. Zn der zweien Ehe lebte sie mit Wilhelmvon Nassau, Fürsten von Oranien, von dem ste damals auchschon Wittwe war.

z, Ben-