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le Grain sagt, dritthalb Stunden lang hätte man nicht wohl,ohne Licht anzubrennen, lesen und schreiben können. Etoiieist so wenig als Herr von Sully, frey von dem Voiksvor-vrkheil in Ansehung der Finsternisse. „Mehrere sonderbare„und verschiedene Krankheiten, sagt er, herrschten um diese,/Zeit zu Paris, und mit der Eclipsc, die am rr. dieses„MonalS einficl, eclipsirten sich viele Leute, die nachher„nicht wieder zum Vorschein kamen; besonders waren die„Dnssenterien gefährlich und tödlich für die, welche davon„befallen wurden, und, mehr als sonst, zu Paris, denn„wenige kamen durch."— Eben derselbe sagt, daß Bezaden Tag nach der Finsterniß starb.
8. Andreas de Laurens war der vierte erste Leibarzt,den Heinrich seit seiner Thronbesteigung sterben sah; undda auch dieser vier Jahre darauf starb, war Peilt, Arztvon Gien, der auf ihn folgte, der fünfte. — Da Sullyangegangen wurde, die Stelle des LaurenS Turquet zu vcr-schaffen, der einer der gewöhnlichen Aerzte des Königs, aberreformirter Religion war, antwortete er: „Ick habe es ver-schworen, dem König weder einen Arzt noch einen Koch vor-zuschlagen."
9. Sie hatte sich beynahe zwanzig Jahre darin aufge-halten. Als sie Agen verließ von wo sie bürgerlich verkleidetund von Lignerac auf dem Rücken getragen, entwischte, kamsic nach Carlat, einem Schloß, Vas einem Adüchen NamensMarraS, zugehörte. Der Marquis von Carnac entführte jsiedaraus, und sperrte sie in Usson ein, wo eS ihr so wohl ge-fielst, daß sie es zu ihrem beständigen Aufenthalt wählte, wie-wohl es ihr frey stand eö zu verlassen.
10. Don da zog sie in das Hotel de Sees; hernachnahm sie eine Wohnung in der Vorstadt Saint-Germainasgenüber vom Louvre, wo sie bis an ihren Tod wohnte. DieseDame wurde in den Libellen aus dieser Zeit so sehr verschrieen,daß man den Herrn von Sully wegen dem Lob, das er ihrdurchgängig lin diesen Memoiren bcylegt, der Parteylichkeitbeschuldigen könnte, wenn sein Zeugu-ß nicht durch das unsrerbesten Schriftsteller unterstützt würde. Man sehe hier, wasder Verfasser der Yistoire cl^ In m^re et <äu 6ls 1 '. I. p.326 nach ihnen davon sagt: „Die Erniedrigung ihres Zu-„stands ward durch ihre Güte und königliche Tugenden so über-strahlt