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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
402
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«er von Einsicht, daß er unter die Fehler dieses Herrn qe.hört. In der ersten Voraussetzung sieht Man darin,! nichrs«lS eine eines so großen Königs unwürdige List , und in derzwoten eine Ungerechtigkeit, die man nur mit der Heft,»,keil der ersten Aufwallung entschuldigen kann, indem gleich,sam eine Verabredung zwischen dem König und dem Mi.«ister war, daß jener diesem von Seiten seines festenvnerschüttcrlichen, unbiegsamen und jeder Schmeicheln, umfähigen Charakters, in Rücksicht auf eine so erprobte Treueolles wollte hingchen lassen. Ein Beweis, daß auch beyLen vollkommensten Fürsten die Erfüllung der wesentlichstenPflichten dennoch Geschmeidigkeit und Gefälligkeit nicht enc.Lehrlich macht.

iZ. Margarethe von Bethüne- eben die, welche zur

Rache an ihrer einzigen Tochter, dafür, daß sie gegenihrenWillen Heinrich von Chabvt geheirachek harte, im I. lügzeinen fünfzehnjährigen Jungen als ächten Sohn von ihr unddem, sieben Jahre zuvor verstorbenen Herzog von Rohan zumVorschein brachte.Mehrere glaubwürdige Personen, sagtAmelot, welche den Tancred (so hieß der vorgebliche ErbeLcS Hauses Rohan) in Paris zur Zeit des Prozesses gesehenhaben, versicherten mir, dieser junge Mensch habe dasRohansche Familien Toupet, einen kleinen Büschel Haarevorne auf der Stirne, und merkliche Gesichkszüge von sei.nem vorgeblichen Vater gehabt." Mit dieser Anekdotehangt eine andre zusammen, daß nemlich der Herzog vonRohan von dem Großherrn das Königreich Cypern für die«sen Sohn habe kaufen wollen. Man sagte auch, sein Va-ter und seine Mutter haben ihn nur darum verbergen ge.halten, damit der Graf von Soissons, und nachher derHerzog von Weimar desto eher ihre Tochter heirathcn möch«len. Alle diese sonderbaren Fabeln kann man Nachsehen inAmelot de la Houffaye urt. Löckuiie, etc. et urt. Lk^pre.

16 . Man lieSt in der 6. sie la mere et öu 6 !s P.'l.p. 15. Heinrich habe dem Herzog von Sülly die Befehlsha-dcrschaftvon St. Maixaiit, »m die er für sich selbst durchdie Königin habe bitten lassen, abgeschlagen, mit dem Bey.satz, die Klugheit erlaube nicht, einen Calvinisteu denHerrn in diesem Plag, so klein er auch sey, spielen zulassen. Wenn ausser dem Stillschweigen des Herr» vonSully, noch etwas die Wahrheit dieser Behauptung in