kel zu seiner Rechtfertigung in Händen Hütte, die Verwehe,rung, sich auf Befehl zu siegen, ein Gewissen zu erkennengäbe, welches sich andrer Verbrechen bewußt wäre; so gab-en zur Antwort, er wisse, sein Stiefvater und seine Sch'we.ster, diese, weil er sich jederzeit ihrer schlechten Aufführungwiderseyt, jener, Weil er dessen Nachsicht bey den Unord.Nungen seiner Tochter laut genug getadelt, hätten ihm den Todgeschworen; beyde hassen ihn im höchsten Grade und erwürde sich nie freywillig Personen überlassen haben, derenUnwillen die königliche Gewalt gegen seine Lage bcwafnenkönnte. Man zeige mir, sagte er zuletzr, man zeige mir«ine einzige Zeile von einem Vertrage mir Spanien, den manwir zum Vorwurf macht, und ich bin bereit, meine Verur««Heilung zu unterzeichnen. Indessen existirre dieser doch, undsogar stand Spaniens Bestätigung unten darunter. Der«emliche Anton Eugen Chcvillard, dessen ich schon erwähnthabe, und bey dem das Eheversprechen niedergelegt gr«wesen, hakte auch diesen Traktat in fein Brusttuch ver-steckt, da er als ein sehr großer Freund und Vertrauterdes Grafen von Auvergne in Verhaft genommen ward. Alser sah, daß man ihn nicht durchsuche, so fiel er daraus,Liesen Traktat in kleine Stücke z» zerreißen und ihn mit dem«inzuschlucken, was man ihm zu essen brachte, so daß davonnicht eine Spur übrig blieb. Mansche die Memeir. d'Ame«llot ös !s lloulls^s, unter dem Artikel Enkragues. Wahr-scheinlich kannte der Graf die Unmöglichkeit, dieß PapieeHegen ihn zu produziren, da er eine solche Aufforderung thak.
„Der Graf von Entragneö harre sich einen Plan zur Der««heikigüug entworfen. von Sem er nie abwicb, einer Ver»«dcidiqunq, die eher eine Gegenklage gegen Heinrich IV. alseine Rechtfertigung war. „Man kennt, sagte er, den Schimpf,,,»iir welchem der König meine Familie bedeckt hat. So„aufgebracht ich auch gegen meine Tochter war, so könnt' ich„doch meine Zärtlichkeit nicht ersticken, und diese hak mich„stets Mittel suchen heißen, sie von der Unordnung zurück«„zubringen. Stellte sich eine Crdilkrung auf Seiten des„Königs oder der ihrigen ein, oder fiel ein Zwist unter Key«„den vor, so ermahnt' ich sie, die Gelegenheit z» benutzen,„eine Verbindung zu zerreißen, die sie entehrte. Ich„wollte sie vermählen; ich wollte sie nach Holland zur Prin-„zeßin von Hranicn, unsrer Verwandten, schicken; ich wellte„sie in England unttrhringen ; ich sah mich genLchigt/ ihr
- „einig«