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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
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der gewöhnlich aus diesen letzten nichts als Räuber undSpitzbuben macht; wahrend man zugleich die Handlung inalle Gegenden eines Reichs leitet.

Ein vorzüglicher Mittelpunkt der Reichthümec scheintnothwendig zu seyn; man muß aber darum dem Wohlstandder Hauptstadt nicht alle andern Städte aufopfern; sie istim SiaatSkörper das Herz, das unaufhörlich das kreisendeBlur empfangt, und wieder bis in die entferntesten Theileverbreitet, welche dessen nicht beraubt werden können, ohneder ganzen Maschlene die Schwindsucht zuzuziehen. Mankönnte sich viele Mühe, diese geheimen Triebfedern zu ent.decken, welche auch die kleinsten Zweige der Handlung inBewegung setzen, ersparen, wenn man dafür wenigstens aufdas so einfache Mittel verfiele, Sem Landvolk Wohlstand undUeberfiuß zu verschaffen.

2. Diese Einrichtungen find umständlicher auSeinan.der gesetzt in den alren Memoiren, wo sie von Finanzmän-nern nachgesehen werden können.

Z. Durch ein königliches Edikt vom 7. Jul. i6oZ(weil wahrscheinlich diese Sache nicht eher als im folgendenJahr ausgeführt werden konnte) räumt der König den inseinem Dienst verst rmmelten Edelleuten, Offiziers und Sol-Daten das königliche Haus der christlichen Liebe ein, undweist zum FostdS daü Geld aus den lleberschüssen von denRechnungen der Hospitäler, Almvsenpfleger, Sicchenhäuser,u. d. gl. und von den Pensionen der Laienbrüder an. DieOberaufsicht darüber erhielt der Connetable. Diese Stif.tung wurde verändert oder vielmehr verschlungen von der,welche Ludwig der Große dafür in unfern Tagen durch An-legung und Ausstattung des Hotelroyal de Mars, oder In.validenhauseS errichtete, ein Denkmal, das allein schon keinAndenken unsterblich machen müßte. Dieß Haus de la Eha.rite' chretienne war vorher nur ein Spital ohne Einkünfte,von Heinrich III für verstümmelte Soldaten angelegt. ESlag in der Vorstadt St. Marcel, in der Ursinenstraße, undfiel nachher zusammen. Zwey Jahre hernach ließ Heinrichauch den Spital Sc. Louis bauen, und verwilligte dazu denHotel Dieu zehn SouS vom Scheffel Salz in der Genera-lität von Paris auf fünfzehn Jahre, und Mnf SouS aufewige Zeiten.

4. ES