Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
373
Einzelbild herunterladen
 

die Er sich selbst Vorbehalten hatte. Allein endlichmußten sie einmal durchaus befriedigt werden, uiidSe Majestät brauchten Ihr Ansehen gegen Vienne,daß er eine Quittung dieserUnternehmer von Leine-wand auf Holländer Art" eintragen mußte. Erließ an einem vollständigen Ameublement arbeiten, dMEr mir Stück vor Stück zu untersuchen auftrug, umzu wissen, ob man Ihn nicht betrüge. Ich finde anall dergleichen Dingen wenig Geschmack, und bin nock-schlechterer Kenner. Der Preis schien mir so übertrie-ben als die Menge. Heinrich urthcilte ganz anders,als Er die Möbeln und mein Memoire sah. Erschrieb mir: es scy nichts zu viel, nichts was Er nichtbestellt hätte, und Er habe in Seinem Leben noch keineso schöne und wohlfeile Waare gesehen; man müsseden Arbeiter ohne Anstand bezahlen, was er dafürfordre.

Nun auch ein paar Worte von Heinrichs Ver-gnügungen. Er verließ Fontainebleau (22) nicht eherals zu Ende des Julius, da Er nach Monceaup ging,um dorr drey Wochen zuzubringen. Er ging gegendas Ende des Augusts nach Saint Maur, wo Ihneine Unpäßlichkeit einige Tage hinhielt. Die Königinbrauchte unterdessen den Brunnen von Vanvres. ImSeptember blieb Er zu Paris, und kam erst im De-zember wieder dahin von Fontainebleau zurück, wohinEr in der Mitte des Oktobers gegangen war, um denHerbst da zuzubringen. Der Herr Connerable warmit, und erhielt sehr viele Liebkosungen von Sr Ma-jestät, als sie sich zu Bouron begegneten.

Er empfand kein größeres Vergnügen, als wennEr unter Seinen Kindern seyn konnte, die Er alle mitder stärksten Zärtlichkeit liebte (2z). Auf die Nach-richt, die Er im August erhielt, daß eine ansteckende

Aa z Luft