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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
367
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schwöre Ihnen, daß man hier gar nichts davon ver-nommen har. Sie sind etwas rasch, und ich seheaus Ihrem Brief, daß Sie glauben, was man Ihnen! gesagt hakte. Indessen ist die Nachricht ganz erlo-

i gen. Mäßigen Sie Ihren Zorn, glauben Sie nicht

so leicht alles, was man Ihnen sagt, und Sie wer-den die rasend machen, welche Ihnen mein Wohl-i wollen beneiden. Ich setze seit meinem Podagra heutej zum erstenmal die Feder an; der Zorn über diesei Hinterbringer har meinen Schmerz überwältigt."

! Caumarrin hatte die ihm zur Ausrheilung unterdie Schweizer CantvnS aufgegebene Gelder so gutverwaltet, daß er jährlich noch dreyßigtausend Thalerdavon hatte zurücklegen können, von denen er andreSchulden, bey denen er auf ein Sechötheil akkordirte,

- abgetragen harre. Dieß Beyspiel ist zu schön, als! daß es hier mit Stillschweigen übergangen werden! dürfte; es ist um so schöner, da für einen, welcher^ einen scheinbaren Vorwand suchen will, einen Theil! der Summe zum Nutzen des LuStheilerS zu uncer-! schlagen, nichts leichter ist, als die Schweizer zum^ Schreyen zu bringen, und dadurch die Ersparung zu^ verhindern. Ich unterließ nicht, du Refuge, der an, Caumartins Stelle abging, wohl darauf aufmerksamzu machen.

Der König hatte kürzlich eine Compagnie Gensd' Armes für den Herrn Herzog von Orleans errichtet,die Er so schön und so gut ausgerüstet fand, als ErMusterung darüber hielt, daß er sie aufs ganze laufen-de Jahr, wie die Compagnie der Königin bezahlenließ. Er überließ es meiner Wahl, woher ich die^ jweymalhunderttausend Livres nehmen wollte, welcheIhm diese Musterung kostete, ob von den sechsmal-hunderttausend, die man jährlich in den königlichen

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