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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
323
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Könige und wir die Assemblern seyn." Indessenbehielt doch endlich die königliche Partei die Oberhand.Moiitmartin verwendete sich dabei) mit einem Eifer,welchen der König mit einer Pension belohnte. Wie-wohl man nicht sagen konnte, daß er ganz kurchge-drungen habe, so glaubte er doch, in Rücksicht auf dieHindernisse, die er überstiegen hakte, alles gerhan zuhaben, waö möglich war, da er dem König bezeugenkonnte, daß Sein Wille daselbst befolgt worden sey.Montmartin hat sehr gut gearbeitet schrieb mirHeinrich in der Folge, wiewohl fruchtlos, was ernicht glaubt; er hak Schatten mitgebracdc, derKörpeeist zuruck geblieben, da der Artikel von Gap nur zwoeinzige Stimmen erhielt. ^

Die Kirche von PonS zeichnete sich durch einensehr kühnen Streich aus, indem sie, zufolge einerlächerlichen Anwendung, die sie von der Art, die Re-ligionöangelegenheicen durch G-nera!depucirre zu be«

^ treiben, auf sich machte, sich erdreistece, dem Königdrey Subjekte, Verae, Lvngchamp und Berrauvillezu ernennen, um ihnen in der Eigenschaft von Parnku»lardeputirten die Befehlshaberschaft in dieser Stadt zuübertragen. Heinrich antwortete bloß durch Verwei-sung auf die Edikte, war aber nicht weniger über dieseVerwegenheit aufgebracht, als über die Konferenzen,welche Lesdiguirres und Murat, wie man Igm berichttele, zusammen hielten, und über den Mangel an Re-spekt, den sich der Prediger Chamier gegen den HerrnConnetabke bey seiner Durchreise durch Moncelimartzu Schulden kommen ließ. Ich lenkte die Sache da-hin ein, daß Chamier diesem Herrn aufwarlere, undsich wegen der Beleidigungen entschuldigte, über welcheer sich beschwerte.

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