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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
312
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nonen lösen lassen solle. Diese Geburt verdoppelte dieFreude in der königlichen Familie. Der König, der ^«sich Rechnung gemacht hatte, zu Anfang des Maynach Paris zurück zu kommen , dachte nun nicht mehrdaran, sich von Fontainebleau zu entfernen, von woEr bloß eine Reise machte, um die Frau von Morctzu besuchen. E-

Die Jagd behauptete daselbst immer noch, wiegewöhnlich eine der ersten Stellen unter Seinen Ver- ,gnügungen. Da, wie eine Menge von Beyspielenzeigt, diese Uebung einen so.unwiderstehlichen Reiz fürunzählbare Menschen hak, so wage ich nicht, cntschei-dend zu behaupten: sie könne nur sehr mittelmäßigesVergnügen gewähren, weil sie mir ganz und gar keinSgewähre. Die Beschreibung, die mir Praölin ausFontainebleau von den Iagdpartien Sr Majestät Mmachte, war sicherlich nicht darnach, um mir Lust dazu s'Mzu machen. Er schrieb mir zum Beyspiel« heute ha-ben Se Majestät früh eine Falkenjagd gehalten, dann Neine Wolfsjagd «»gestellt, und endlich Abends den WTag mit einem Hirschjagen beschlossen, welches biö'in wlttidie Nacht gedauert hat, ««erachtet es drey bis vier mK«Stunden lang geregnet hatte. Man war damals §««sechs starke Meilen vom Nachtlager; so weit mußte «Kman also wieder zurück, bis auf die Haut durchnäßt, w ^den König ausgenommen, der den ganzen Anzug wech« )«»,selte, ehe es wieder nach Fontainebleau ging, wo Er, ,>,z^fteylich ein wenig abgemattet, übrigens aber lustig und H ^zufrieden anlangte, weil Er diesen Tag alles bekommenhatte, was Ihm aufgeftoßen war. Dies nennen -sitznun die Großen Herrn sich amüsiren! Doch man soll Müber Geschmack und Vergnügen nicht streiken. Nichtsdesto weniger war Heinrich am andern Morgen ganz ^früh schon wieder geschäfftig, Seine Arbeitsleute zubesuche», und von einer Werkstatt in die andre umher ^