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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
293
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erhöht, welche, dem Schein nach, zu jenen Zwecken be-stimmt sind, die aber in der That im Beutel einer sehrgeringen Anzahl von Privatpersonen blieben, ohne daßdem König etwas davon eingeht.

Ich zog den Verwalter von Angouleme wegen derGelder zur Verantwortung, die er nicht mehr unterHänden zu haben vorgab, weil er sie, wenn auch dieSacke wahr gewesen wäre, doch nicht ohne königlichenBefehl hätte aus den Händen lassen sollen. Wasmir entgehen konnte, entging darum Heinrich nicht.Er wurde von einer Pulver»Veruntreuung benach-richtigt, deren Bestrafung Er mir auftrug, da dieSache von großer Wichtigkeit für alle Magazine wäre.Er wußte, daß man in meiner Abwesenheit eine Com-mission zu erhalten suchte, um die Beykrcibung desEinfachen der nicht verrechnten Einnahmen und dop-pelt in Rechnung gebrachten Posten zu bewirken. Ecschrieb sogleich an den Kanzler: man solle dieß nurgut scyn lassen, denn da ich bey meiner Abreise da-von gewußt haben müßte, so würde ich ohne Zweifeldafür gesorgt haben, wenn ich für gut gefunden hätte,daß man es in Anregung brächte.

Heinrich machte wie gewöhnlich großen Aufwand.Ich rede nicht von dem, der für Geschenke an Kost-barkeiten, dem Reichthum eines mächtigen Königsgemäß, hingingen. Denn hierin zeigte sich Heinrichganz 'und gar nicht verschwendrisch. Ich führe z. B.nur daS Geschenk an, das Er der Italienerin, DonnaBretolma, machte. Er wollte: es sollte anständigseyn, und doch nicht über tausend, höchstens zwölf-hundert Thallr kommen! Er schrieb mir, ich sollIhm einen Diamamring kaufen, als Herz oder injeder andren Figur, nur nicht platt geschliffen, weil erT z weniger