schäffken zuziehen konnte. Auch sollte ich hernach Ser«vian, den Dcpukirten von Dauphine', davon instrui«ren. Er schrieb mir selbst von Fontainebleau au§:ich sollte die Generaldeputirte zu mir kommen lasten,um mich bey ihnen nach der Absicht des ganzen Re-ligionskheils zu erkundigen, und disß Vorhaben rück-gängig zu machen. Ich beruhigte Ihn über dieß alles,indem ich Ihm versprach: wenn ich auch die Haltungder Synode nicht mehr sollte Hintertreiben können (24),so wollte ich doch wenigstens Anstalt taffen, daß vonSeinen getreuen Dienern unter diesen ReligionSver-wandken, eine so starke Anzahl dabey erscheinen sollte,daß sie dadurch Meister von den Berathschlagungenwürden. Diese Vorsicht schien mir sogar in Anse-hung der besondern Versammlung in Dauphine" noch-wendig, wie auch die, den Präsidenten Parquec zu-frieden zu stellen, damit er nicht einem der unruhigenKöpfe seine Stelle geben möchte, deren er sich zu ent-ledigen suchte. Ich schickte mit guten Instruktionenversehen Bouillon nach Dauphine' und Esperian nachGuyenne.
DeS-Ageaup starb in diesem Jahre; und umseine Stelle als königlichen Stellvertreters in Saint-Jean - d'Angely meldeten sich sogleich unter andernBeaulieu und Roche-Beäucourt. Der erste hattedas Decret darauf schon vor Ageaup gehabt; alleinda sich Epernon, Parabere, und die ganze Bürger-schaft in Sr. Jean zu Gunsten Roche - BeaucourtSvereinigten, so schrieb mir der König: ich sollte ihnkommen lasten, und ihm die nöthigen Ermahnungenmachen, diesen Posten gut vorzustehen, indem SeMajestät gesonnen wären, ihm denselben anzuver-trauen. Ich ließ mir gar nicht einfallen, für denHerzog von Rohan zu sprechen. Soubise (2;) under waren damals sehr übel bey Sr Majestät wegen
einiger