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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
282
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nebleau, von wo Er mir schrieb, und durch Villeroyschreiben lieh: Er sey im Begriff auf Verordnung Sei»rier Aerzre eine Eur von mehr als zehn Tagen anzu« Lfangen, weswegen Er die Pfingstceremonie aufschob, ^und Seinem Conseil sagen ließ, daß eS vor vierzehnTagen noch nicht zu Ihm kommen sollte. Er erlaubtemir die Zeit Seiner Cur zu Sully zuzubringen; ichsollte Ihn jedoch unterwegs besuchen. — Dieß Mit«tel nebst dem Schwitzen brachte eine sehr vortheilhaskeVeränderung in Seiner Gesundheit hervor.

Die wichtigsten Geschäffte, die Er zu Fontaine«bleau hatte, betrafen die Religion. Die französischezu Paris versammelte Geistlichkeit lag Ihm wegender Publication des Conciliumö zu Trient aufs Reuesehr an (2Z) Da die öffentliche Ruhe bey diesemAntrag inceressirr war, so wie noch bey einigen andernvon gleicher Beschaffenheit, welche man in der Ver«sammlung an den König zu rhun beschloß, so be-kämpften sie Se Majestät durch Ihre Gründe undIhr Ansehen, und behandelte die Protestanten, wel-che mit dem Clcrus um die Wette ihre Rechte miß-brauchen zu wollen schienen, auf gleiche Art. EinigeProvinzen schrieben deswegen an die Generaldepukir«ken, um Unterstützung einer Bittschrift bey dem Kö«mig, die sie ihnen sandten, und worin sie Erlaubnißzu Haltung einer Nationalsynode suchten, währendsie daran arbeiteten, in den andern Provinzen die be»sondern Versammlungen halten zu lassen, aus denenman die Synodaldepucirten zu ernennen und die In-struktionen über die daraufzu verhandelnden Materienaufzusetzen pflegt.' Heinrich hatte mir schon am 22.März durch Villeroy sagen lassen: ich sollte hierüberdie nöthigen Maßregeln mit meinem Sohn nehmen,den ich, mit Seiner Erlaubnis beynahe zu allen Ge-schafften

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